Blutungsstörungen
Die normale Regelblutung wiederholt sich alle 28 Tage (Zykluslänge) mit einer durchschnittlichen Dauer von vier bis sieben Tage. Die Zykluslänge kann individuell variieren, dabei gelten 24 bis 35 Tage noch als normal. Ein häufiges Problem sind zu starke und/oder zu lange Blutungen. Als Anhaltspunkt für die Stärke der Blutungen kann der Bedarf an Hygieneartikeln dienen.
In vielen Fällen sind Störungen des Hormonhaushalts beziehungsweise der Eierstocksfunktion die Ursache. Ihr Frauenarzt kann dann durch eine gezielte Hormontherapie eine Verbesserung erreichen. Ebenso häufig können aber auch Veränderungen der Gebärmutter wie Myome oder Adenomyosis ursächlich für Abweichungen von der normalen Regelblutung sein. Diese können in der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Alfried Krupp Krankenhaus in Essen entsprechend behandelt werden. Dabei orientiert sich die Therapieentscheidung nach der persönlichen Lebenssituation.
Besteht kein Kinderwunsch mehr, können verstärkte Blutungen auch durch Entfernung der Gebärmutterschleimhaut behandelt werden (Endometriumsablation). Nachdem durch eine Gebärmutterspiegelung krankhafte Veränderungen ausgeschlossen wurden, wird die Gebärmutterschleimhaut einschließlich der zur Regeneration benötigten Gewebeschicht unter Sicht entfernt, somit bleiben die Regelblutungen aus oder sind deutlich abgeschwächt.
