Eierstöcke und Eileiter

Die häufigsten Operationen an den Eierstöcken und Eileitern erfolgen aufgrund von Zysten, die meist harmlos sind, jedoch zu starken Schmerzen führen können. Im Notfall kann es zu einer Ruptur oder Stieldrehung kommen. Seltener sind gutartige Tumoren an den Eierstöcken, in aller Regel Teratome.

Eine weitere Erkrankung an den Eierstöcken kann neben einer Entzündung bzw. einem Abszess, der operativ behandelt werden sollte, eine Extrauteringravidität sein.

Diese tritt zumeist als sogenannte Eileiterschwangerschaft auf  und kann, je nach Situation, konservativ (medikamentös) oder operativ behandelt werden. Bei einer Operation versuchen wir dabei, wenn möglich Eileiter erhaltend vorzugehen (Salpingomtomie). Bei Komplikationen kann aber auch eine Entfernung des Eileiters notwendig sein (Salpinektomie). Unser Ziel ist dabei, möglichst alle Eingriffe per Bauchspiegelung (minimal invasiv) durchzuführen. Vorteil sind die geringeren Narben und die schnellere Erholungszeit.

  • laparoskopische Zystenentfernung / Entfernung gutartiger Tumore
  • laparoskopische Entfernungder Eierstöcke / Eileiter (einseitig oder beidseitig)
  • laparoskopische Durchgängigkeitsprüfung der Eileiter bei  Kinderwunschpatientinnen, gegebenenfalls mit Lösen von Verwachsungen
  • laparoskopische Operation bei Eileiterschwangerschaft
  • medikamentöse Therapie einer Eileiterschwangerschaft (zum Erhalt des  betroffenen Eileiters)
  • Operation an den Eileitern zur Behandlung von Kinderlosigkeit
Letzte Änderung: Freitag, 24.08.2012

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