Aufgaben und Schwerpunkte
Die Klinik vertritt das gesamte Spektrum der inneren Erkrankungen. Besondere Schwerpunkte sind:
Hochdruckerkrankungen
Endokrinologische und renovaskuläre Abklärung sekundärer Hypertonieformen, medikamentöse Hypertonieeinstellung, Patientenschulung "Bluthochdruck".
Nierenerkrankungen
Differentialdiagnostik des akuten und chronischen Nierenversagens unter anderem mittels Farbduplexsonographie der Nierenarterien und perkutaner ultraschallgesteuerter Nierenbiopsie, Patientenschulung "Fit für Dialyse".
Die Termine für die nächsten Schulungen finden Sie unter Vorträge, Schulungen und Veranstaltungen unter dem Schlagwort "Fit für Dialyse".
Knochenerkrankungen
Differentialdiagnostik der Knochenerkrankungen mittels radiologischer und biochemischer Verfahren, Knochenbiospie und Knochendichtemessung mit DEXA.
Behandlungseinleitung chronischer Stoffwechselerkrankungen der Knochen (zum Beispiel Osteoporose, Hyperparathyreoidismus).
Gefäßerkrankungen
Diagnostik: Dopplerdruckmessung, Oszillometrie, Laufband, Pulswellengeschwindigkeit, Pulswellenanalyse, Farbduplexsonographie sowie Angiographie mittels Kernspintomographie und Digitaler Subtraktionsangiographie (DSA) in Zusammenarbeit mit der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie
Therapie: Medikamente, Wundbehandlung, Revaskulisation und Embolisation in Zusammenarbeit mit der chrirugischen und radiologischen Klinik
Systemerkrankungen
Diagnostik und Therapie von Erkrankungen wie Morbus Wegener, Lupus erythematodes, Kryoglobulinämie, Morbus Ormond, Hippel-Lindau-Syndrom, Morbus Osler
Extrakorporale Therapieverfahren/ Plasmapherese
zum Beispiel Guillain-Barré-Syndrom, Myasthenia gravis oder Rheopherese (zum Beispiel Hörsturz, Makuladegeneration)
Dialyse
Alle Hämodialyseverfahren (konventionelle Dialyse, Hämofiltration, Hämodiafiltration, kontinuierliche Verfahren wie arteriovenöse Filtration). Intermittierende Bauchfelldialyse sowie als Heimdialyseverfahren: Heimhämodialysebehandlung und ambulante kontinuierliche Behandlungsformen der Bauchfelldialyse als CAPD oder mit apparativer Unterstützung nachts als APD/CCPD.
Zugänge zur Dialyse: Anlage von Dialysekathetern in die Vena jugularis unter Ultraschallführung als passageren Gefäßzugang für die Hämodialysebehandlung, Anlage von Hämodialyseshunts (nativ und mit Gefäßprothese), Implantation von Vorhofverweil- und Peritonealdialysekathetern durch die Klinik für Allgemeine Chirurgie, Unfallchirurgie und Gefäßchirurgie in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit. Diagnostik und Therapie aller Komplikationen von Dialysekathetern und Shunts.
Ambulantes Dialysezentrum
Angegliedert an die Klinik ist ein ambulantes Dialysezentrum des bundesweit tätigen Kuratoriums für Dialyse und Nierentransplantation. Das Zentrum betreut zur Zeit 120 Hämodialysepatienten und 15 Patienten in der Heimdialyse in Form der ambulanten Bauchfelldialyse (CAPD/APD/CCPD).
Transpalantionsvor- und nachsorge
Durchführung der kompletten Diagnostik und Anmeldung beim Transplantationszentrum
Langzeitbetreuung und Komplikationsmanagement nach Transplantation einschließlich stationärer Diagnostik und Therapie
Weiterbildungsstätte Nephrologischer Zentren Rhein-Ruhr
Ausbildungsverbund von 73 nephrologischen Zentren in der Region
Weiterbildung zur Fachpflegekraft in der Nephrologie nach den Richtlinien der Deutschen Krankenhausgesellschaft
Weiterbildung zur Arzthelferin in der Dialyse nach den Richtlinien der Bundesärztekammer
Beteiligung an Qualitätsprogrammen
- Regelmäßige Erfassung der qualitätsrelevanten Daten aller mit einem Dialyseverfahren behandelter Patienten.
- Projekt QiN
Qualität in der Nierenersatztherapie
