Roboterassistierte Nebennierenentfernung am Alfried Krupp Krankenhaus in Essen

Tumoren in der Nebenniere (Inzidentalome) werden in den meisten Fällen per Zufall entdeckt. Nur selten produzieren diese Tumoren Hormone (hormonaktiv). Noch seltener kommen bösartige Tumoren in der Nebenniere vor. Je nach Größe ist jedoch auch bei gutartigen Raumforderungen ohne Beschwerden eine Entfernung der Nebenniere (Adrenalektomie) ratsam.
Ob für den einzelnen Patienten eine Behandlung notwendig ist, wird in einem beratenden Gespräch zwischen Patienten und betreuenden Urologen erarbeitet.
Wird die Notwendigkeit der Entfernung der Nebenniere festgestellt, so kommen für den Eingriff zwei Zugänge zum Organ in Frage: Entweder kann die Nebenniere über einen offenen Zugang oder über die Schlüssellochtechnik entfernt werden. Die letztgenannte Technik wird auch minimal invasiv genannt, da sie nur kleine Schnitte erfordert.
Die modernste Weiterentwicklung der Schlüssellochtechnik stellt die roboterunterstützte beziehungsweise roboterassistierte minimal invasive Operationstechnik dar. Durch die äußerst gelenkigen Mikroinstrumente des da Vinci®-Si-Systems kann der Chirurg die Nebenniere sehr gut erreichen. Die dreidimensionale Sicht erlaubt die genaue Erfassung der Gefäßversorgung. Diese Methode beruht auf speziellen Fachkenntnissen und höchstentwickelter Technologie, die nur in wenigen Krankenhäusern angeboten werden kann.

Letzte Änderung: Freitag, 24.02.2017

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