Der Medizintipp: Rotationsthrombektomie

Dr. med. Christian Jacke
Leitung Abteilung Angiologie
Klinik für Gefäßchirurgie und Angiologie

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Wenn eine harte Arterienverkalkung ein Blutgefäß ganz verschließt, gerinnt das darüberstehende Blut und es kann sich ein langer Gefäßverschluss bilden. Oft geschieht dies in der Beinschlagader nahe der Knie. Um das Bein zu retten, war früher eine offene Bypass-Operation nötig. Heute kann der Gefäßverschluss meist minimal invasiv und komplikationsarm mit einem Katheter beseitigt werden.

„Die Rotationsthrombektomie ist ein sehr modernes und sehr schonendes Verfahren, mit dem man den ersten Teil des Verschlusses, also dieses Blutgerinnsel, problemlos und schmerzfrei absaugen kann", erklärt Dr. med. Christian Jacke. „Die eigentliche Engstelle wird dann oftmals mit einem Ballon und einem modernen Stent therapiert. Das hat den Vorteil, dass man nicht das Gefäß auf ganzer Länge mit einem Stent versorgen muss."

Das moderne Rotarex-System, das im Alfried Krupp Krankenhaus eingesetzt wird, verfügt über eine winzige Fräse, die über einen Katheter in das Blutgefäß eingeführt wird. Die Ablagerung kann damit gelöst und abgesaugt und das Gefäß wieder eröffnet werden. Im Vergleich zur offenen Operation benötigen Patienten keine Narkose und profitieren von geringen Komplikationsrisiken.

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