Der Medizintipp: Bonding

Iris Fingerhut
Oberärztin
International Board Certified Lactation Consultant (IBCLC)
Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

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Die enge Beziehung zwischen einer Mutter und ihrem Kind ist einzigartig und wichtig für die Entwicklung des Kindes. Nach einer Geburt sollten Mutter und Kind sich deshalb nah sein dürfen. Das nennt man „Bonding", wie Oberärztin Iris Fingerhut erklärt.

„Es geht hier um das Aufbauen der Bindung, was vorzugsweise ganz kurz nach der Geburt stattfinden soll, damit das Baby sicher auf der Erde ankommt, seine Eltern erkennt und sich hervorragend und prächtig entwickelt. Und dafür, das wissen wir inzwischen, sind die ersten zwei Stunden nach der Geburt sehr, sehr wichtig.“

Unmittelbar nach der Geburt wird das Kind der Mutter in den Arm gelegt. Das Team der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Alfried Krupp Krankenhaus legt darauf sehr viel Wert.

„Die Nabelschnur pulsiert aus, das Baby bekommt so noch eine Weile sauerstoffreiches Blut, erkennt seine Eltern am Geruch, liegt auf dem Herzen der Mutter, erkennt den Herzschlag der Mutter und fühlt sich sicher und geborgen“, erklärt Iris Fingerhut und ergänzt: „Dazu gehört auch, dass man die Zeit nach der Geburt als Fest der Geburt feiert, und das Baby bei sich hat.“

Nach einem Kaiserschnitt versuchen Ärzte und Hebammen das Bonding noch im OP-Saal zu ermöglichen, wenn medizinisch nichts dagegen spricht.

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