Der Medizintipp: Atemwegserkrankungen in Zeiten von Corona

Die Angst vor COVID-19 hat bei Patienten mit Atemwegserkrankungen viel Unsicherheit ausgelöst: Bin ich besonders gefährdet? Schaden meine Medikamente jetzt eher – und sollte ich das Krankenhaus lieber meiden? „Fragen Sie Ihren Arzt", rät Dr. med. Peter Schulte. „Wenn Therapien vernachlässigt werden, führt dies nicht nur zu einer Verschlechterung von Asthma, COPD und Co. Im Falle einer COVID-19-Infektion steigt auch das Risiko für einen schweren Verlauf."

Bronchienerweiternde und entzündungshemmende Sprays sind zentrale Elemente der Therapie von Asthma und Chronisch-obstruktiven Lungenerkrankungen (COPD). Im Zuge der Corona-Pandemie gerieten diese Medikamente plötzlich in Verruf: Das Immunsystem werde geschwächt, hieß es, und eine Ansteckung mit COVID-19 sei wahrscheinlicher.

„Fake News", sagt Dr. med. Peter Schulte, Chefarzt der Klinik für Pneumologie, Gastroenterologie und Innere Medizin. „Im Gegenteil, wer die Sprays nicht regelmäßig einnimmt, riskiert eine Verschlechterung der eigentlich vorhandenen Atemwegserkrankung. Und eben das begünstigt eine schwere Infektion, wenn es zu einer Corona-Ansteckung kommt."

Einige Wochen nach Ausbruch der Pandemie musste die Klinik plötzlich vermehrt Patienten mit Atemwegserkrankungen behandeln – einige auf der Intensivstation. „Therapien fortsetzen und bei einer Verschlechterung der Symptome sofort den Arzt kontaktieren", rät Peter Schulte deshalb. So könnten einige Intensivaufenthalte verhindert werden.

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