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Pneumologie am Alfried Krupp Krankenhaus in Essen-Rüttenscheid

Die Pneumologie an der Klinik für Kardiologie, Elektrophysiologie, Gastroenterologie und Innere Medizin bietet die Möglichkeit zur Diagnose und Therapie von Lungenerkrankungen inklusive spezieller Lungenfunktionsprüfungen, Bronchoskopie und Drainagebehandlung.

Folgende diagnostischen und therapeutischen Verfahren werden angeboten:

Lungenfunktionsdiagnostik

  • Spirometrie
  • Bodyplethysmographie
  • Messung der Diffusionskapazitäten

Flexible Bronchoskopie

  • Materialgewinnung zur histologischen Untersuchung
  • Zangenbiopsie einschliesslich transbronchialer Biopsie
  • Materialgewinnung zur zytologischen Untersuchung
  • flexible Nadelsaugbiopsie

Materialgewinnung zur bakteriologischen Untersuchung

  • geschützter Bürstenabstrich
  • broncho-alveoläre Lavage

Diagnostik interstitieller Lungenerkrankungen

  • broncho-alveoläre Lavage
  • Bronchoskopische Blutstillung
  • Argonplasmakoagulations-Behandlung bei Bronchialtumoren

Spezielle Therapieverfahren

  • Drainagebehandlung von Pleuraergüßen und Empyem
  • Pleurodesebehandlung maligner Ergüße mit sklerosierenden und zytotoxischen Substanzen

Extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO)

Ein gesunder erwachsener Mensch macht es rund 15 Mal in der Minute – ganz reflexartig und unbewusst. Er atmet automatisch ein und wieder aus – ein lebenswichtiger Prozess, um den Körper mit genügend Sauerstoff zu versorgen. Dabei wird Kohlenstoffdioxid in den Lungenbläschen aufgenommen, parallel dazu wandert Sauerstoff ins Blut. Die Aufgabe der Lunge besteht darin, den Sauerstoff gegen Kohlendioxid zu tauschen.

Kommt es zu einem akuten Lungenversagen (ARDS), kann die Lunge diese lebensnotwendige Funktion nicht mehr alleine übernehmen. Dann gilt es, den Gasaustausch künstlich aufrechtzuerhalten. Der Einsatz einer konventionellen, maschinellen Beatmung kann allerdings Risiken mit sich bringen, denn der hohe Beatmungsdruck und die hohe Sauerstoffkonzentration können die Lungenfunktion erheblich einschränken.

In besonders schwerwiegenden und lebensbedrohlichen Fällen greifen die Spezialisten der Klinik für Kardiologie, Elektrophysiologie, Gastroenterologie und Innere Medizin deshalb auf das Lungenersatzverfahren „ECMO“ (extrakorporale Membranoxygenierung) zurück. Damit gehört das Alfried Krupp Krankenhaus – neben weltweit gerade mal knapp 200 registrierten Standorten – zu den ausgesuchten Häusern, die diese moderne Therapie einsetzen.

„Für manche Patienten stellt ECMO die letzte Therapieoption dar“, erklärt Prof. Dr. med. Thomas Budde, Chefarzt der Klinik. Das treffe insbesondere auf Patienten zu, die trotz einer maximalen, intensiven Therapie nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden könnten.
Im Gegensatz zu der althergebrachten Beatmungsmethode wird die ECMO über eine Kanüle an den Blutkreislauf des Patienten angeschlossen. Dabei wird das Blut über eine Vene in den Oxygenator geleitet, der anschließend das Kohlendioxid aus dem Blut entfernt und es mit genügend Sauerstoff auffüllt. Da die ECMO für die Zeit der Behandlung die Funktion der menschlichen Lunge übernimmt, wird diese nicht belastet, sondern hat im Gegenteil sogar gute Chancen, sich schnell zu regenerieren.

Im Behandlungsverlauf kann der Patient nach erfolgreicher ECMO-Therapie in Kooperation mit dem Alfried Krupp Krankenhaus Steele auf der Weaningstation vollständig – oder in einigen wenigen Fällen teilweise – von der Beatmung entwöhnt werden. Dies ermöglicht einen vollständigen und positiven Regelkreis der Versorgung von komplex lungenerkrankten Menschen.

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Kontakt

Klinik für Klinik für Kardiologie, Elektrophysiologie,
Gastroenterologie und Innere Medizin

Alfried Krupp Krankenhaus
Rüttenscheid
Alfried-Krupp-Straße 21
45131 Essen

Notfall-Nummer: 0201 434-1

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