Der Medizintipp: Gynäkologische Tumoren

Prof. Dr. med. Regine Gätje
Chefärztin
Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

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Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind für die meisten Frauen heute selbstverständlich. Das ist gut so, findet Prof. Dr. med. Regine Gätje. Denn rechtzeitig erkannt, können Vorstufen und Frühstadien von Eierstockkrebs, Gebärmutterhalskrebs und anderen Tumorerkrankungen am besten behandelt werden.

„Da kann man wirklich durch Vorsorgeuntersuchungen verhindern, dass es von der Vorstufe zu einer ernsthaften Erkrankung wird“, erklärt die Chefärztin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Und auch in frühen Stadien sind die Tumoren meist noch sehr gut behandelbar: „Den Tumor rechtzeitig erkannt zu haben, verbessert zum einen die Chancen wieder ganz gesund zu werden und zum anderen sind dann häufig auch die Behandlungen nicht so gravierend.“

Wie die Behandlung abläuft, hängt von der Art des Tumors ab und wird in einer Tumorkonferenz von Gynäkologen, Onkologen, Chirurgen, Strahlen- und Psychotherapeuten individuell für die Patientin festgelegt. Fester Bestandteil ist in aller Regel eine operative Entfernung des Tumorgewebes. Ziel ist eine möglichst schonende Therapie des Tumors, je nach Fall zusätzlich durch Bestrahlung oder medikamentöse Therapien.

Die häufigsten gynäkologischen Tumoren

(Laut RKI, 2016)

  • Gebärmutterkörperkrebs
    Meist fallen diese Karzinome durch abnorme Blutungen vor allem nach den Wechseljahren (Postmenopause) auf.
  • Eierstockkrebs
    Ovarialkarzinome sind schwierig zu entdecken und können oft weit voranschreiten, bevor sie zu Beschwerden führen.
  • Gebärmutterhalskrebs
    Das Zervixkarzinom wird in den meisten Fällen durch auffällige Vorsorgeabstriche entdeckt (PAP). Eine Hauptursache ist eine Infektion mit Humanen Papillomaviren.

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