Der Medizintipp: Wirbelverletzung

Dr. med. Björn Hußmann
Leitender Oberarzt
Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie

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Die Wirbelsäule ist ein tragendes Element des menschlichen Körpers. Im Rückenmark verlaufen wichtige Bahnen des zentralen Nervensystems. Wirbelbrüche sind daher eine sehr ernstzunehmende Verletzung. Zeigt ein Patient neurologische Ausfälle, ist schnelle Hilfe entscheidend, wie Dr. med. Björn Hußmann weiß.

„Wenn Patienten ihre Beine oder Arme nicht mehr bewegen können oder nicht alles spüren, ist die Zeit ein entscheidender Faktor“, erklärt der Leitende Oberarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. Er kennt die Schwachstellen, die bei Unfällen besonders gefährdet sind: „Die häufigsten Wirbelverletzungen sind im Bereich Übergang der Brust zur Lendenwirbelsäule.“

Die menschliche Wirbelsäule besteht aus fünf Segmenten, der Halswirbelsäule, der Brustwirbelsäule, der Lendenwirbelsäule, dem Kreuzbein und dem Steißbein. Aufeinander aufbauend und durch Bandscheiben gepolstert, bilden die einzelnen Wirbel den Wirbelkanal, der das Rückenmark führt.

Kommt es zu einem Wirbelbruch, kann das Rückenmark eingeklemmt werden. Lähmungen, Taubheitsgefühl oder Funktionsstörungen bei der Blasen- und Darmentleerung geben dem Arzt Hinweise auf eine mögliche Rückenmarksverletzung. Im Schockraum werden erste Untersuchungen durchgeführt. Daran angeschlossen folgen Röntgen- und CT-Bilder.

Die Behandlung kann in der modernen Unfallchirurgie wenn möglich minimal invasiv erfolgen, über möglichst kleine Einschnitte und mit entsprechend geringen Nachwirkungen der Operation. Je nach Fall ist auch eine konventionelle Operation sinnvoll, zum Beispiel wenn bei einem Bruch mit Querschnittslähmung das Rückenmark befreit werden muss oder eine Versteifungs- und Korrekturoperation der Wirbelsäule nötig ist.

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