Es ist nicht immer Osteoporose

Chefarzt Prof. Dr. med. Wolfgang Grotz mit dem Ergebnis einer Knochendichtemessung.

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Zeigt eine Knochendichtemessung bei Patienten niedrige Werte, sollte nicht automatisch auf Osteoporose geschlossen werden, rät Prof. Dr. med. Wolfgang Grotz. Der Chefarzt der Klinik für Nephrologie, Altersmedizin und Innere Medizin unterscheidet neben der Osteoporose über 50 weitere Knochenerkrankungen, die zwar mit einer niedrigen Knochendichte einhergehen, aber ganz unterschiedliche Therapien erfordern. Diese besondere Expertise wurde nun vom Dachverband Osteologie (DVO) zertifiziert.

„Eine niedrige Knochendichte wird häufig voreilig auf Osteoporose zurückgeführt, was zu Fehldiagnosen und daraus folgend Fehlbehandlungen führen kann“, erklärt Prof. Dr. med. Wolfgang Grotz. „Das Messergebnis allein ist nicht gleichzusetzen mit einer Diagnose.“

Als zertifiziertes Klinisches Schwerpunktzentrum für Osteologie bietet die Klinik für Nephrologie, Altersmedizin und Innere Medizin deshalb nicht nur die Knochendichtemessung an, sondern eine ganzheitliche Untersuchung inklusive Laboranalyse und Röntgen. Wird eine Osteoporose festgestellt, kann die passende Behandlung, zum Beispiel mit einer Hormontherapie, eingeleitet werden. Andernfalls können eventuell weitere Untersuchungen erforderlich sein, um die genaue Ursache des Knochenschwundes zu ermitteln. In besonders schwierigen Fällen kann auch eine Biopsie helfen, das Krankheitsbild zu klären.

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