Wenn nach der Geburt der Kummer kommt

Für viele Eltern ist die Geburt eine der schönsten Erfahrungen im Leben. Doch was, wenn es nicht so ist? Wie professionell damit umgehen? Antworten gab im April eine Fortbildungsveranstaltung der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Neben dem Vortragsprogramm standen der Austausch und die Vernetzung im Mittelpunkt. Bei den Teilnehmern kam die Veranstaltung sehr gut an.

„Wichtig ist eine gute Vernetzung aller beteiligten Experten, also Hebammen, Gynäkologen, Kinderärzte, Psychologen, Therapeuten, Selbsthilfegruppen, Jugendamt, Frühe Hilfen, Sozialarbeiter und weitere", resümiert Wenke Philipp, Leitende Hebamme der Geburtshilfe am Alfried Krupp Krankenhaus. „Entscheidend ist zudem, dass traumatische Geburtserlebnisse und Wochenbettdepressionen früh erkannt werden. Betroffene Frauen brauchen frühzeitig Ansprechpartner und einen offenen Umgang mit dem Thema."

Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe bietet deshalb für betroffene Frauen nach der Geburt Beratungsgespräche an. Bei jeder Wöchnerin wird beim Entlassungsgespräch darauf hingewiesen, dass sie sich jederzeit (auch Jahre später) in der Klinik melden kann, um das Erlebte aufzuarbeiten.

Ansprechpartnerinnen
Oberärztin Iris Fingerhut
Leitende Hebamme Wenke Philipp
Telefon 0201 434-2548
gynaekologie@krupp-krankenhaus.de

Weitere Informationen finden Sie im Veranstaltungsflyer.

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