Der Medizintipp: Gelenkersatz

Wenn ein Gelenk durch Verschleiß (Arthrose), Infektionen, Unfälle oder Tumoren unwiederbringlich zerstört wurde, kann ein Gelenkersatz den Patienten helfen. Die Einsatzmöglichkeiten beschränken sich dabei längst nicht mehr auf das Knie oder die Hüfte.

Auch die Schulter, das Ellenbogengelenk oder das Sprunggelenk können mit den Verfahren der modernen Endoprothetik therapiert werden. Mit regelmäßiger Nachsorge, die dabei hilft, mögliche Komplikationen frühzeitig zu erkennen und zu verhindern, profitieren Patienten heute von einem sicheren und langlebigen Gelenkersatz.

Ziel der Behandlung ist es, die Fähigkeit zur Bewegung bzw. Fortbewegung und somit zur gesellschaftlichen Teilhabe zurückzuerlangen. Auch Sport mit leichten körperlichen Bewegungen ist dank einer Endoprothese wieder möglich – und sogar förderlich, denn eine kräftige Muskulatur stabilisiert die Gelenke. Unterstützt von Physiotherapeuten lernen Patienten deshalb schon im Krankenhaus, ihr Gelenk wieder zu benutzen, so dass sie sich nach Ihrer Entlassung wieder selbständig und sicher bewegen können.

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