Der Medizintipp: Lähmung der Extremitäten

Lähmungen der Arme oder Beine können zum Beispiel als Unfallfolge oder bei neurologischen Erkrankungen auftreten. Nicht immer muss der Betroffene mit dieser Einschränkung leben. Ein rekonstruktiver Eingriff an Muskeln oder Nerven kann Beweglichkeit zurückbringen, wie Priv.-Doz. Dr. med. Daniel Tilkorn erklärt.

„Hier gibt es die Möglichkeiten, entweder den Nerven selbst wieder zu reparieren oder aber Muskeln umzusetzen und ihnen quasi eine neue Funktion zu geben.“

An Armen, Beinen, Händen oder Füßen lässt sich so häufig eine volle Beweglichkeit oder zumindest eine Teil-Funktionalität wiederherstellen.

Natürlich gibt es Einschränkungen. So sollte bei einer Rekonstruktion der Nerven gewährleistet sein, dass diese sich anschließend wieder erholen können. Hier kann das Alter des Patienten eine Rolle spielen. Zur Transplantation eines Muskels muss ein funktionierender Muskel vorhanden sein, der nach der OP die neue Funktion übernehmen kann.

„Nicht jedes Verfahren eignet sich für jeden Patienten“, sagt Daniel Tilkorn, der als Leitender Oberarzt der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie viel Erfahrung auf diesem Gebiet mitbringt. „In unserer Sprechstunde analysieren wir deshalb gemeinsam mit den Patienten die Ausgangssituation und können dann mit der richtigen Therapie oft deutliche Verbesserungen erreichen.“

Termine für die Sprechstunde können telefonisch unter 0201 805-1170 oder online über dubidoc vereinbart werden.

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