Verdacht auf Prostatakrebs: MRT-gestützte Biopsie verbessert Diagnose

Eine aktuelle Studie belegt erneut die Vorteile einer MRT-gestützten Prostatabiopsie gegenüber der gängigen, ultraschallgesteuerten Methode. Am Alfried Krupp Krankenhaus wird das roboterassistierte Biopsie-Verfahren bereits seit 2015 erfolgreich eingesetzt.

Die im renommierten New England Journal of Medicine veröffentlichte Studie untersuchte eine Stichprobe von 500 Männern mit klinischem Verdacht auf Prostatakrebs. Die Patienten erhielten entweder eine zwölffach-Standardbiopsie der Prostata oder alternativ eine MRT-gestützte, gezielte Prostatabiopsie, bei der im MRT auffällige Krebsherde zielgenau analysiert werden können. In der MRT-Gruppe (252 Männer) wurden dabei signifikant mehr aggressive Tumoren entdeckt als in der Standardgruppe (248 Männer).

Die Klinik für Urologie und urologische Onkologie am Alfried Krupp Krankenhaus nutzt unter der Leitung von Oberarzt Dr. med. Joschka Krude seit 2015 das Artemis-System der Firma Eigen Medical für die MRT-gesteuerte Prostatabiopsie. Mit der roboterunterstützten Biopsie, die eine deutlich präzisere Probenentnahme ermöglicht, konnten bereits mehrere hundert Patienten erfolgreich behandelt werden. Die Essener Klinik hat das Artemis-System als eine der ersten Kliniken in Europa etabliert und verfügt über große Routine in der Diagnostik und Therapie von Prostatakrebspatienten.

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