Zertifiziertes ERUS Robotic Training Centre

Januar 2016

Die Klinik für Urologie und urologische Onkologie hat im Dezember die offizielle Urkunde der europäischen Gesellschaft für Urologie als - ERUS - Europäisches Robotisches Ausbildungszentrum erhalten. Nur wenige europäische Kliniken und Institute haben die offizielle Zertifizierung zur Ausbildung und zum Training junger nationaler und internationaler Urologen im Bereich der roboter – assistierten Urologie. Neben dem Anspruch die bestmöglichen Bedingungen im eigenen Zentrum zu bieten, werden seit 2009 immer wieder nationale und internationale Operateure und Op-Teams in unserem Zentrum und vor Ort in Ihren jeweiligen Ländern unterstützt. Im letzen Jahr waren dies Teams aus Deutschland, Österreich, Großbritannien, Belgien und der Schweiz.

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Verzicht auf routinemäßiges PSA-Screening kann möglicherweise die Behandlung von Prostatakrebs verzögern

Dezember 2015

Für Sie gelesen:

In einer neuen Studie, die vor kurzem in einer urologischen Fachzeitschrift (Journal of Urology) veröffentlicht wurde, konnte gezeigt werden, dass ein Verzicht auf die Durchführung eines routinemäßigen sogenannten PSA-Screenings (Blutuntersuchung zur Früherkennung von Prostatakrebs) zu einer verzögerten Therapie von behandelbarem Prostatakrebs (Prostatakarzinom) führt. Bei einer geringeren Anzahl durchgeführter Prostatastanzbiopsien (Entnahme von Gewebeproben aus der Prostata) zeigten sich bei den Patienten, die eine Biopsie erhalten hatten, eine deutlich höhere Anzahl von sogenannten Hochrisiko-Prostatakarzinomen, wohingegen der Nachweis von Prostatakrebs mit einem mittleren Risiko mit guten Heilungschancen seltener war. Ziel des Prostatakrebs-Screenings muss somit sein, den Benefit solcher Screening-Untersuchungen wie der PSA-Testung zu maximieren und den möglichen Schaden durch eine Überdiagnostik und Übertherapie zu minimieren. Wesentlich sind hierbei ein verantwortungsvoller und bewusster Umgang mit den bereits vorhandenen diagnostischen Mitteln und die Entwicklung neuer effektiver Screening-Methoden.

Quelle: Elsevier Health Service

 

Prostatakarzinomtherapie: Nervenschonende Operation mit intraoperativer Schnellschnittdiagostik

November 2015

Gute Erfahrungen seit über zwei Jahren mit einer neuartigen Untersuchungstechnik der Gefäß- Nervenbahnen, die für die Potenz verantwortlich sind, während minimal invasiver Operationen bei Prostatakrebs. Um eine noch höhere Sicherheit sogenannter freier Resektionsränder zu erreichen (R0-Situation), wird seit über zwei Jahren im Prostatazentrum unserer Klinik die DaVinci-Operation mit intraoperativer Schnellschnittdiagnostik mit Beurteilung der Prostata im Ganzen durchgeführt. Das Organ wird während der minimal invasiven Operation komplett geborgen und durch unseren Pathologen untersucht. Die bedeutenden Seitenränder der Prostata sowie wichtige anatomische Strukturen, wie der Schließmuskel und die Grenze zum Blasenhals (sogenannter innerer Schließmuskel), können hierbei gut beurteilt werden. Die Kommunikation zwischen Urologen und Pathologen und ihre Eindeutigkeit können durch eine Farbmarkierung des Resektionspräparates optimiert werden. Dabei wird die Aufmerksamkeit des Pathologen auf klinisch relevante bzw. intraoperativ suspekte Areale des Organs fokussiert. Nach gezielter Probenentnahme sind die Farbmarkierungen auch im Mikroskop sichtbar, so dass verbindliche Aussagen zu Art und Ausmaß der Veränderungen und ihrem Abstand zu den jeweiligen Resektionsgrenzen gemacht werden können. Sollten in den Gefäßnervensträngen Tumorzellen nachweisbar sein, bzw. die Kapsel überschritten sein, so werden die befallenen Bereiche während der gleichen Operation zur onkologischen Sicherheit mit entfernt. Ansonsten können die Potenznerven, je nach Ausmaß geschont und erhalten werden.

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ARTEMIS – semirobotische MRT-Fusionsbiopsie mit höchster Präzision

Juli 2015

Als zweite urologische Klinik in Deutschland bietet die Klinik für Urologie und urologische Onkologie des Alfried Krupp Krankenhaus in Essen eine MRT-Ultraschall-Fusionsbiopsie der Prostata.
Das Artemis-System der Firma Eigen (USA) bietet höchste Präzision bei der Durchführung der Prostatagewebeentnahme. Es handelt sich um ein semi-robotisch navigiertes System, welches den Unsicherheitsfaktor des menschlichen Zitterns, beziehungsweise des Verfehlens oder Übersehens der zu biopsierenden Stellen ausschaltet.

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Fernsehdokumentation über neue Krebsbehandlung mit Beitrag aus unserer Klinik
Titel: Können wir Krebs besiegen

01.06.2015

rbb: Der Film unternimmt eine Reise zu Wissenschaftlern, die neue Therapien entwickelt haben und zeigt deren Anwendung in der Praxis. Er stellt Patienten aus Berlin und anderen Städten Deutschlands vor - Menschen, die es bereits geschafft haben, ihre Erkrankung zu überwinden und andere, die gerade auf dem Weg sind, die Herausforderung Krebs zu bewältigen.

Sie finden den Beitrag in der Mediathek des rbb unter folgendem Link:

http://www.rbb-online.de/doku/k-l/koennen-wir-krebs-besiegen-.html

 

 

Dr. med. Stephan Buse eingeladen zur - State of the art lecture - beim nationalen bulgarischen Kongress für Urologie

Juni 2015

Auf Einladung der bulgarischen Gesellschaft für Urologie hat Dr. med. Stephan Buse am diesjährigen nationalen Urologenkongress einen State of the Art-Vortrag zur Entwicklung und Erfahrung mit der roboterassistierten Urologie gehalten.

Als einer der wenigen Operateure in Europa, kann er auf eine zehnjährige Erfahrung mit dem Operationsroboter zurückblicken. Die Berichte über Ergebnisse tausender durchgeführter Operationen machen ihn zum gefragten Experten, der neben Fachvorträgen immer wieder zur Durchführung von Operationen im In- und Ausland eingeladen wird. Insbesondere bei komplexer organerhaltender Tumorchirurgie der Niere sowie der Harnblase, mit Durchführung der Harnableitung komplett intracorporal, hat Dr. med. Stephan Buse langjährige Expertise, die er an Operateure und Teams weitergibt.  So besuchen jährlich verschiedenste Teams die Urologie des Alfried Krupp Krankenhauses zur Fort- und Weiterbildung in diesem Bereich.

 

 

Präsentation der weltweit größten Serie von minimal invasiven Blasensenkungsoperationen mit dem da Vinci-Operationssystem

Mai 2015

Auf dem diesjährigen Jahreskongress der amerikanischen Gesellschaft für Urologie (AUA), wurden die Ergebnisse dieser innovativen Operationstechnik präsentiert. Waren solche Operationen, die sogenannte Prolapschirurgie, bislang nur über einen offenen Bauchschnitt möglich, so erlaubt die Roboter-assistierte Chirurgie dies nun minimal invasiv durchzuführen.
Wir konnten über die Langzeitergebnisse bei über 120 Patientinnen berichten, die durch die Operation langfristig über eine deutlich gestiegene Lebensqualität berichten. Auch hat dies in den meisten Fällen eine Verbesserung der Kontinenzsituation ergeben. Der Vorteil der Operation ist die Minimalinvasivtät, die es erlaubt den Krankenhausaufenthalt im Schnitt auf 4-5 Tage zu reduzieren und den Patientinnen ermöglicht, zügig wieder ihrem täglichen Arbeitsalltag nachzugehen.

Als Klinik mit einer der größten und längsten Erfahrung im Bereich dieser OP-Technik, konnten diese Ergebnisse neben der Vorstellung in New Orleans auch in einer angesehenen internationalen Fachzeitschrift publiziert werden.
(International Urogynecology Journal, DOI 10.1007/s00192-015-2688-7)

 

 

Hochkomplexe minimal invasive Urologie:
Präsentation unserer Erfahrung beim
30. Jubiläumskongress der Europäischen
Gesellschaft für Urologie (EAU) in Madrid

März 2015

Die Klinik für Urologie und urologische Onkologie des Alfried Krupp Krankenhauses hat beim 30. Jubiläumskongress der Europäischen Gesellschaft für Urologie (EAU) in Madrid aktiv teilgenommen. Mehr als 12 000 Teilnehmer aus 117 Ländern haben neueste Ergebnisse und Therapiekonzepte erörtert.

Erneut konnten wir unsere Arbeit hochrangig platzieren. Aus hunderten Videobeiträgen hat eine Fachjury die wichtigsten Beiträge ausgewählt, hierunter waren zwei Videovorträge aus unserer Klinik. Im größten Konferenzsaal präsentierte Herr Alexandrov unsere Serie von robotischen Eingriffen bei simultaner Krebserkrankung der Harnblase und des oberen Harntraktes, die einen hochkomplexen Eingriff darstellt, den wir als eine der wenigen Kliniken weltweit minimal invasiv durchführen können. Unserer Erfahrungen hiermit, die die weltweit größte Serie dieser Eingriffe darstellt, konnten wir hier präsentieren.

Schon im letzten Jahr wurde diese Arbeit auf dem renommierten Europäischen Roboterkongress (ERUS 2014) in Amsterdam mit dem 2. Platz ausgezeichnet.

 

 

3 x bestes Video beim Internationalen Roboter Chirurgen Kongress in Orlando

Februar 2015

Vor einem internationalen Fachpublikum konnten unserer Ergebnisse von zum Teil hochspeziellen, roboterassistierten Eingriffen und Prozeduren vorgestellt werden. Dreimal durften wir in der "Best-Video-Session" dieses Kongresses unsere Arbeit präsentieren.
Die Erfahrungen unserer hochkomplexen Operationen mit der minimal invasiven Blasenkrebsentfernung und der komplett im geschlossenen Körper durchgeführten Harnableitung, sogenannte intracorporale Neoblase oder intracorporales Ileumconduit, waren hierbei besonderes interessant. Ein Eingriff der nur an wenigen spezialisierten Zentren durchgeführt werden kann und ein hohes Maß an interdisziplinärer Arbeit voraussetzt. Die langjährige Erfahrung hiermit und die sich hierdurch ergebenen positiven postoperativen Ergebnisse für den Patienten, wurden von den internationalen Kollegen und Experten gewürdigt.

Operieren mit dem Licht-Skalpell: Fortschrittliche Laser-Therapie der gutartigen Prostatavergrößerung - Thulep

In Deutschland leiden etwa 1,5 Millionen Männer unter Problemen beim Wasserlassen auf Grund einer vergrößerten Vorsteherdrüse. Lange Zeit galt die Behandlung mit der Elektroschlinge, die "transurethrale Resektion der Prostata" (TUR-P), als Standard. Seit Jahren haben wir Erfahrung mit der sogenannten Vaporisation (Greenlightlaser/Thuliumlaser) - der schonenden Verdampfung des vergrößerten Prostatagewebes. Seit einiger Zeit steht im Alfried Krupp Krankenhaus in Essen eine neue und schonende Laser-Operationsmethode, insbesondere bei sehr großen Prostatadrüsen, zur Verfügung. Mit dem Laser kann das störende Prostatagewebe aus der Prostatakapsel herausgeschält werden (Enukleation/Thulep).

 

 

Preise für Videos der Klinik für Urologie und urologische Onkologie

Beim 25. Weltkongress für Video-Urology, der im Juni in der bulgarischen Hauptstadt Sofia stattfand, wurden zwei Videobeiträge aus der Klinik für Urologie und urologische Onkologie als Best-Video ausgezeichnet. Die Arbeiten beschäftigen sich mit minimal invasiver robotischer weiblicher Prolapschirurgie und großen rekonstruktiven Eingriffen bei Blasenkrebs. Von insgesamt 160 eingereichten Videos schafften es die zwei Filme von Assistenzarzt Assen Alexandrov auf die ersten Plätze.
Doch dabei blieb es nicht: Mit dem gleichen Erfolg konnte er Beiträge auf dem größten Europischen robotischen Kongress der Urologie (ERUS) in Amsterdam präsentieren.
Chefarzt Dr. med. Stephan Buse ist sehr stolz auf die Anerkennung, die für ihn gleichermaßen auch für die gute Arbeit in der Klinik steht.

 

 

Zertifizierung zum Prostatazentrum erfolgreich

Die Klinik für Urologie und urologische Onkologie des Alfried Krupp Krankenhaus in Essen-Steele hat sich im Februar 2014 erfolgreich zum Prostatazentrum Essen nach der DIN EN 9001–Norm zertifizieren lassen. Für die urologische Klinik des Alfried Krupp Krankenhaus in Essen hat die Qualitätssicherung und Patientensicherheit höchste Priorität. Deshalb haben wir uns entschieden, die Qualität unserer Arbeit für unsere Patienten, Mitarbeiter und Kollegen transparent zu machen. Die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008 trägt zur weiteren Prozessoptimierung unserer Arbeit bei und dient als Prüf- und Gütesiegel für die Qualität unserer Arbeit zum Nutzen unserer Patienten. Die Zertifizierung führt zu einer weiteren

  • Verbesserungder Organisationsstrukturen
  • Optimierung der Prozessabläufe
  • Gewährleistung und Einhaltung aller Qualitätsstandards und Leitlinien
  • Vermeidung von Wartezeit oder Doppeluntersuchungen
  •  Effizienz bei der Patientenbetreuung

 

Große Fortschritte bei der Knopfloch-Chirurgie

Der WDR zeigt eine Nierenoperation des OP-Teams der Klinik für Urologie und urologischen Onkologie. Sie finden den TV-Bericht in der Mediathek des WDR: 
WDR - Lokalzeit Ruhr vom 9. Januar 2014 >

 

 

Gastprofessur für Dr. med. Stephan Buse

Auf Einladung von Univ. Prof. Dr. med. Paul Schramek hat Dr. med. Stephan Buse die Urologische Abteilung eines der traditionsreichsten Wiener Krankenhäuser als Gastprofessor besucht.
Mit Ärzten seines Teams hat er an der Urologischen Abteilung des Krankenhauses der barmherzigen Brüder roboterassistierte Operationen durchgeführt. Neben minimal invasiven Prostata- und Nierenoperationen standen auch komplexe rekonstruktive Eingriffe, wie komplett intrakorporale Harnableitungen (erforderlich bei großen Blasenkrebsoperationen) auf dem Operationsplan. Ebenso konnten die ersten robotisch assistierten Eingriffe zur Korrektur der Blasensenkung in Österreich erfolgreich operiert werden.

Zehn Jahre Erfahrung mit  da Vinci Operationen

Minimal invasive, roboterassistierte Eingriffe mit dem da Vinci-Operationssystem gewinnen eine immer größere Bedeutung bei chirurgischen Eingriffen. Insbesondere urologische Operationen zum Beispiel an Nieren, Harnblase und Prostata sowie Kontinenzoperationen werden immer häufiger roboterassistiert durchgeführt.
Dr. med. Stephan Buse, Chefarzt der Klinik für Urologie und urologische Onkologie am Alfried Krupp Krankenhaus, arbeitet seit mittlerweile zehn Jahren mit dem da Vinci-Operationssystem und verfügt auf dem Gebiet der roboterassistierten Chirurgie über eine große Expertise. in den letzen Jahren konnten über 20 nationale und internationale Teams in dieser Operationstechnik durch uns ausgebildet und geschult werden. Auch reisen wir regelmäßig zu Schulungen ins Ausland und helfen vor Ort. 

PCA-3-Test

Prostatakrebs ist in Deutschland die häufigste diagnostizierte Krebserkrankung des Mannes. Bei der Suche nach Diagnose-Verfahren für Prostatakrebs wurde ein Molekül, das sogenannte „nichtkodierende RNA“ entdeckt, das in Krebs-Zellen der Prostata in fast 100-mal höherer Konzentration vorliegt als in normalen Prostata-Zellen. Dieses Molekül ist im Urin nachweisbar. Ergebnis des Tests ist ein PCA-3-Score, durch den das Risiko eines Prostatakarzinomnachweises in der Prostatabiopsie (Nachweis von Prostatakrebs) eingeschätzt werden kann. mehr >

Langjährige Erfahrung in nierenerhaltender Präszisionschirurgie

Vielfach erfordern komplexe nephrologische Krankheitsbilder die intensive und interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen chirurgisch tätigen Urologen und Nephrologen. Beispielsweise ist bei der Behandlung von Patienten mit einer von Hippel Lindau Erkrankung mit Nierenzysten, Nierentumoren und auch Nebennierenerkrankungen eine umfassende Versorgung durch beide Fachabteilungen notwendig. Am Alfried Krupp Krankenhaus arbeiten seit Jahren Fachärzte und Pflegedienst der beiden Abteilungen zum Wohle der Patienten eng zusammen. Zu den Schwerpunkten des speziellen Leistungsspektrums gehören unter anderem die minimal invasiven organerhaltenden Nierenoperationen. Die Vorbereitung auf eine solche Operation, der Eingriff selbst und die meist umfassende Nachbetreuung werden von Experten beider Behandlungsteams gemeinsam betreut.

 

Internationale Studie zur Operation bei Blasensenkung

Als deutschlandweit einziges Zentrum nimmt die Klinik für Urologie und urologischen Onkologie am Alfried Krupp Krankenhaus in Essen an einer internationalen Studie zur robotischen Operation bei Blasensenkung teil: „PARSEC: Prospective Assessment of Robotic Sacrocolpopexy: a European Multicentric Cohort“. Ziel der Studie ist es, die möglichen Vorteile der robotischen Operation bei Blasensenkung („Sakrokolpopexie“) gegenüber der herkömmlichen, offenen Operationstechnik darzustellen. Die Blasensenkung ist eine häufige Ursache für weibliche Inkontinenz und kann operativ gut behandelt werden. Dabei wird die Harnblase durch das Einnähen eines Kunststoffnetzes im Becken an ihre ursprüngliche Position gehoben. Im Alfried Krupp Krankenhaus wird dieser Eingriff schon seit 2009 mit dem da Vinci-System durchgeführt.
Weitere Informationen: http://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT01598467


Deutsches Robotisches Urologisches Symposium 2013 in Essen

Am 6. und 7. Dezember 2013 fand in der Philharmonie in Essen das 5. DRUS-Symposium der deutschen Gesellschaft für roboterassistierte Urologie e.V. statt. Unter der Leitung der Kongresspräsidenten Dr. med. Stephan Buse (Alfried Krupp Krankenhaus) und Prof. Dr. med. Darko Kröpfl (Kliniken Essen-Mitte) traf sich ein internationales Fachpublikum, um sich über die neuesten Fortschritte auf dem Gebiet roboterassistierter Operationen zu informieren. Neben Vorträgen und einem Fachaustausch in Workshops konnten die über 100 Teilnehmer mehrere Live-Operationen aus den OP-Sälen der beteiligten Kliniken verfolgen. Darüberhinaus wurden im Rahmen einer Industrieausstellung modernste Instrumente und Materialien für roboterassistierte Eingriffe präsentiert.

PREFERE-Studie über Prostatakrebs

In Deutschland erkranken pro Jahr rund 64000 Männer an Prostatakrebs (Prostatakarzinom), der häufigsten Krebserkrankung des Mannes. In der deutschen Leitlinie zur Behandlung des lokal begrenzten Prostatakarzinoms werden die folgenden vier Therapiemöglichkeiten empfohlen: Die operative Entfernung der Prostata (Radikale Prostatektomie), die Bestrahlung von außen über die Haut (Perkutane Strahlentherapie), die Bestrahlung durch in die Prostata eingebrachte Strahlenquellen (Brachytherapie) und die aktive Überwachung (Active Surveillance). mehr >

Bundespräsident a.D. Roman Herzog besucht die Klinik für Urologie

Essen, 28. November 2012

Die Klinik für Urologie am Alfried Krupp Krankenhaus konnte am letzten Dienstag hochrangige Gäste empfangen. Bundespräsident a.D. Roman Herzog und seine Frau Alexandra Baronin von Berlichingen waren angereist, um Dr. med. Stephan Buse, dem Chefarzt der Klinik am Alfried Krupp Krankenhaus, einen Besuch abzustatten und sich die Klinik und den neueröffneten Operationsbereich anzuschauen. mehr >

Neue Behandlung beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom - Abirateronacetat

 

Ab sofort steht Abirateronacetat (ZYTIGA®), ein steroidaler Androgenbiosynthese-Inhibitor, in einer weiteren Indikation zur Verfügung.
In der Therapie des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms (mCRPC) kann es nun in Kombination mit Prednison oder Prednisolon auch bei bisher noch nicht chemotherapierten (chemonaiven) Patienten eingesetzt werden (Zulassung seit dem 18.12.2012).

Letzte Änderung: Dienstag, 12.04.2016

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Alfried Krupp Krankenhaus 
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Hellweg 100
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Chefarzt 
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Sekretariat
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Telefon 0201 805-1132
Telefax 0201 805-1131
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Zertifiziertes Prostatazentrum
nach DVPZ und DIN EN ISO 9001:2008


Zertifiziertes Kontinenz-
und Beckenboden-Zentrum