Eine strategische Allianz

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Prof. Dr. med. Dr. (Univ.-Verona) Florian Ebner (links) ist Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie und Leiter des Interdisziplinären Zentrums für Radiochirurgie am Alfried Krupp Krankenhaus in Essen. In Paris traf der den ZAP-X-Erfinder und Neurochirurgen Prof. Dr. John Adler.

Beim Anwendertreffen der Firma ZAP Surgical im April 2026 kamen in Paris über 100 Teilnehmer aus der ganzen Welt zusammen, um sich über die neuesten Entwicklungen der Radiochirurgie auszutauschen. Professor Ebner sprach zum Thema „Microsurgery and Radiosurgery: A strategic alliance in skull base tumor management“ (Mikorchirurgie und Radiochirurgie: Eine strategische Allianz bei der Behandlung von Schädelbasistumoren) und unterstrich die Bedeutung der interdisziplinären Zusammenarbeit bei Tumoren und Metastasen im Gehirn und Kopf-Hals-Bereich. 

So könnten vor allem Patienten mit kleinen Tumoren wie Akustikusneurinomen/ Vestibularisschwannomen oder Hirnmestastasen von der nicht-invasiven ZAP-X-Technologie profitieren. Bei größeren Tumoren sei hingegen die minimal invasive Mikrochirurgie weiterhin eine wichtige Option. 

„Auf den ersten Blick scheinen Mikrochirurgie und Radiochirurgie Gegensätze zu sein“, so der Neurochirurg, „doch sie eint das gemeinsame Ziel, die gesundheitsbezogene Lebensqualität unserer Patienten zu verbessern.“

Neben Hirntumoren und Hirnmetastasen können im Interdisziplinären Zentrum für Radiochirurgie des Alfried Krupp Krankenhaus in Essen auch Arteriovenöse Malformationen (AVM) und einige neuropathische Schmerzerkrankungen behandelt werden. Die beteiligten Kliniken für Neurochirurgie, Neuroradiologie, HNO-Heilkunde und Strahlentherapie kooperieren dabei eng, um gemeinsam die für ihre Patienten beste Therapieoption zu finden.

 

Kontakt

YouTube: Professor Ebner erklärt die Radiochirurgie bei Akustikusneurinom/ Vestibularisschwannom

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