Endovaskuläre Therapie von Hirnarterien-Aneurysmen

Die minimal invasiven endovaskulären Behandlungsmethoden haben sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Aneurysmen der Hirnarterien werden daher zunehmend endovaskulär und seltener offen operativ behandelt. 


Über einen Zugang in der Leistenarterie sind heutzutage nahezu alle Aneurysmen endovaskulär behandelbar. Neben der klassischen Behandlung durch Platinmikrospiralen (Coils) stehen weitere Mittel wie die Ballonremodelling-Technik, die Implantation von Stents, die Anwendung von Flüssigembolisatien (= Kleber) und die Einbringung spezieller feinmaschiger Gefäßstents (flow diverter) zur Verfügung.

Eine Aneurysmabehandlung erfolgt im Rahmen eines stationären Aufenthaltes von unter einer Woche. Die genaue Behandlungsstrategie wird vorab in einem Informationsgespräch ausführlich dargelegt.