Autonomes Labor und Kipptischlabor

Leitung Autonomes Labor und Kipptischlabor
Prof. Dr. rer. nat. Dipl.-Psych. Rolf R. Diehl
Erkrankungen des autonomen (auch vegetativ genannten) Nervensystems führen häufig zu Problemen der Kreislaufregulation – insbesondere beim Stehen. Benommenheit, heftiger Schwindel oder Ohnmachtsanfälle (Synkopen) können die Folge sein. Die Kipptischdiagnostik dient der Unterscheidung verschiedener Ursachen von Schwindelzuständen und akuter Bewusstlosigkeit.
Mit der den Patienten nicht belastenden Methode können das POTS („posturales Tachykardie-Syndrom“), die vasovagale (oder neurokardiogene) Synkope und die orthostatische Hypotonie unterschieden werden. Aufgrund der Untersuchungsergebnisse ist eine gezielte Behandlung möglich.
Zusätzliche neurophysiologische und labordiagnostische Tests sowie weitere autonome Kreislauftests wie das Valsalva-Manöver oder die Bestimmung der Herzratenvariabilität helfen bei der differenzierteren Beurteilung des genauen Schädigungsortes (Gehirn, Rückenmark, Sympathikus- oder Vagusnerv) und bilden gemeinsam mit dem Kipptischbefund die Grundlage für die therapeutischen Empfehlungen.
Untersuchungen im Autonomen Labor und Kipptischlabor können stationär oder im Rahmen einer prästationären Indikationsüberprüfung für einen stationären Aufenthalt auch prästationär auf Einweisung vom Hausarzt oder Neurologen hin erfolgen.
Bitte beachten Sie:
Aufgrund bestehender hoher Auslastung des Labors können wir aktuell keine Laboruntersuchungen neuer Patientinnen und Patienten durchführen. In Notfällen bitten wir um einen kurzen Hinweis, damit hier eine Bearbeitung sichergestellt werden kann. Sobald wieder Kapazitäten zur Aufnahme neuer Patientinnen und Patienten bestehen, informieren wir an dieser Stelle.