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Endokrine Chirurgie

Endokrine Chirurgie ist die Chirurgie an den hormonbildenden Organen des Menschen und wird in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Alfried Krupp Krankenhaus in Essen in vollem Umfang durchgeführt.

Am häufigsten sind Operationen an Schilddrüse und Nebenschilddrüse, aber auch an der Nebenniere.

Erkrankungen der Schilddrüse sind in Mitteleuropa weit verbreitet und können verschiedene gesundheitliche Probleme verursachen. In Deutschland werden jährlich etwa 120.000 Operationen der Schilddrüse durchgeführt.

Eine sorgfältige Diagnostik ist Voraussetzung um Ursache und Ausmaß der Erkrankung feststellen zu können. Dazu gehören neben Erhebung der Krankengeschichte und der körperlichen Untersuchung die Blutuntersuchung (Hormon- und Elektrolytspiegel, Tumormarker), der Ultraschall und meist auch die Szintigrafie.

Wir legen größten Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit den zuweisenden Ärzten sowohl bei der Diagnose als auch für weiterführende Therapien, wie sie oft bei bösartigen Erkrankungen notwendig sind.
 

Schilddrüsenerkrankungen

Die Schilddrüse ist eine der wichtigsten Hormondrüsen unseres Körpers. Sie bildet Hormone, die in zahlreiche Körperfunktionen eingreifen und den Energiehaushalt und den Stoffwechsel beinahe aller Körperzellen steuern. An der Schilddrüse befinden sich die Nebenschilddrüsen, deren Hormone den Kalziumhaushalt des Körpers regulieren. Eine Erkrankung kann zu gravierenden Folgeerscheinungen wie Knochenabbau, Magenerkrankung, Depression oder Nierensteinen führen.

Die Schilddrüse ist relativ häufig von krankhaften Veränderungen betroffen, für deren Behandlung je nach Situation eine medikamentöse Therapie, eine chirurgische Therapie oder die Nuklearmedizin zur Verfügung stehen.

In der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Alfried Krupp Krankenhaus in Essen bieten wir Ihnen in Kooperation mit Ihrem Hausarzt, dem Endokrinologen und dem Nuklearmediziner die für Diagnostik und Therapie von Schilddrüsenerkrankungen erforderliche interdisziplinäre Zusammenarbeit und finden den für Sie optimalen Behandlungsweg.

Unsere Leistungen

  • Alle Arten von Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenoperationen
  • Intraoperatives Neuromonitoring
  • Intraoperativer Schnellschnitt (feingewebliche Untersuchung)
  • Intraoperative Parathormon-Bestimmung bei Nebenschilddrüsenoperationen
  • Transplantation und Kryo-Konservierung von Nebenschilddrüsen
  • Schilddrüsensprecchstunde/ Endokrine Sprechstunde (Stoffwechselstörungen)
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Schilddrüsenknoten: Häufige Fragen

Wie häufig sind Knoten der Schilddrüse?

Etwa 25 Prozent der Erwachsenen haben Knoten oder Zysten der Schilddrüse. Bei den über 70-Jährigen sogar fast jeder zweite.

Welche Arten von Knoten gibt es?

Nach der hormonellen Funktion und dem Verhalten in der Szintigrafie werden kalte und heiße Knoten unterschieden. In kalten Knoten findet keine oder eine verringerte Hormonsynthese statt, in heißen Knoten eine vermehrte.

Welche Knoten sind potentiell bösartig?

Bösartige Veränderungen in heißen Knoten sind eine Rarität. Kalte Knoten haben insgesamt eine Malignitätshäufigkeit von zwei bis vier Prozent.

Muss jeder Knoten operiert werden?

Bei heißen Knoten ergibt sich die Therapieindikation aus der hormonellen Überproduktion und damit einhergehenden Gefahr der Schilddrüsenüberfunktion. Prinzipiell stehen hier konservative Therapien, wie eine medikamentöse oder Radiojodtherapie und die operative Therapie zur Verfügung. Bei kalten Knoten wird die Indikation zur operativen Therapie nach Abschätzung des individuellen Risikos anhand weiterer Untersuchungen wie Sonografie, Eigen- und Familienanamnese gestellt.

Muss stets die ganze Schilddrüse entfernt werden?

Nein. Das Operationsausmaß richtet sich nach der zugrundeliegenden Erkrankung, dem lokalen Befund und dem individuellen Risiko des Patienten. Es kann von der alleinigen Knotenentfernung, über die Entfernung einer Schilddrüsenhälfte bis hin zur totalen Schilddrüsenentfernung und Unterständen inklusive deren Lymphknoten reichen.

Ist nach der Operation eine Hormoneinnahme notwendig?

Die Notwendigkeit einer Hormoneinnahme richtet sich nach dem Operationsausmaß und dem Volumen des verbleibenden Restschilddrüsengewebes. Nach totaler Schilddrüsenentfernung ist stets eine Hormonersatztherapie notwendig. Diese erfolgt einmal täglich in Tablettenform und wird in aller Regel sehr gut und nebenwirkungsfrei vertragen.

Operationen an der Schilddrüse

Zu einer Operation wird in der Regel bei bösartigen Erkrankungen wie Schilddrüsenkrebs oder krebsverdächtigen Schilddrüsenknoten geraten. Bei gutartigen Schilddrüsenerkrankungen kann eine Operation in folgenden Fällen erforderlich sein:

  • Beschwerden durch Schilddrüsenvergrößerung
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Adenom- oder Zystenbildung
  • Basedow-Erkrankung
  • Schilddrüsenentzündung
  • Einengungen der Luft- oder Speiseröhre
  • Ausdehnung der Schilddrüse in den Brustkorb

 

Je nach Art der Schilddrüsenerkrankung werden einzelne Knoten, Schilddrüsenlappen oder die gesamte Schilddrüse chirurgisch entfernt. Es handelt es sich in der Regel um komplikationsarme Eingriffe. Dennoch kann auf Grund der anatomischen Verhältnisse die Schädigung der an der Schilddrüse liegenden Stimmbandnerven und Nebenschilddrüsen nicht in jedem Fall ausgeschlossen werden. Diese Schädigung kann zu Heiserkeit, Stimmverlust oder einer Störung des Kalziumhaushaltes führen. Durch unsere spezielle Operationstechnik mit Lupenbrille und intraoperativem Nervenmonitoring sowie der sicheren Lokalisierung der Nebenschilddrüsen ist dieses Risiko sehr gering.


Die Operation an der Schilddrüse erfolgt über eine kleinen Hautschnitt am Hals

Bei der Operation sollten die Stimmbandnerven dargestellt und geschont werden. Die Stimmbandnerven steuern die Beweglichkeit der Stimmbänder und führen bei Beschädigung zu Heiserkeit und Atemnot. Ebenso sollten die Nebenschilddrüsen geschont werden, da es ansonsten zu Störungen des Kalziumhaushalts mit Kribbelpmissempfindungen und Muskelkrämpfen kommen kann.

Bei Verdacht auf ein bösartiges Tumorleiden wird zur Klärung der Tumorbeschaffenheit eine Schnellschnittuntersuchung durchgeführt und falls notwendig, das operative Vorgehen onkologisch erweitert.

Bei allen Eingriffen an den Nebenschilddrüsen wird intraoperativ das Parathormon bestimmt, welches bereits intraoperativ eine Aussage über den Erfolg der Operation zulässt.

Beim Hautverschluss wird resorbierbares Nahtmaterial und ein Hautkleber verwendet, so dass postoperativ duschen möglich ist und keine Fäden gezogen werden müssen.

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Schilddrüsensprechstunde/ Endokrine Sprechstunde

In unserer Schilddrüsensprechstunde am Alfried Krupp Krankenhaus in Essen möchten wir Sie auf Basis Ihrer Befunde ausführlich über die Erkrankungen und Therapien der Schilddrüse und der Nebenschilddrüsen beraten. Gemeinsam besprechen wir die unterschiedlichen Aspekte der konservativen, nuklearmedizinischen und chirurgischen Behandlungen in Bezug auf Ihre individuelle Diagnose, wägen mögliche Risiken ab und legen eine für Sie optimale Therapie fest.

Gerne stehen wir auch für eine Zweitmeinung zur Verfügung. Bitte sprechen Sie uns an.

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Kontakt

Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Alfried Krupp Krankenhaus
Rüttenscheid
Alfried-Krupp-Straße 21
45131 Essen

Notfall-Nummer: 0201 434-2577

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Telefon 0201 434-2535
Telefax 0201 434-2379

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