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Gewalt gegen Frauen: Hier bekommen Sie Hilfe und Unterstützung

Kontakt

Ärztliche Leitung Zentrale Notaufnahme
Dr. med. Dagmar Milićević, EBCEM

Telefon 0201 434-2570/ -2640
Telefax 0201 434-2835
dagmar.milicevic@krupp-krankenhaus.de

Häusliche Gewalt ist laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) einer der zentralen Risikofaktoren für die Gesundheit von Frauen. Sie wirkt sich in vielfältiger Weise auf die Gesundheit, das Gesundheits­ handeln und die Gesundheitschancen aus. Opfer sind zu über 90 Prozent Frauen, aber auch Männer. 

Ärzte, Pflegekräfte in den Notfallambulanzen werden im Umgang mit der Gewaltproblematik vielfach gefordert. Sie behandeln und erkennen Opfer von körperlicher, seelischer und/ oder sozialer Gewalt,gewährleisten eine ganzheitliche medizinische Versorgung,dokumentieren Befunde rechtssicher,werden von gewaltbetroffenen Patientinnen als potentielle Gesprächspartner betrachtet und informieren über Unterstützungs- bzw. Hilfesysteme. Sie leisten damit einen entscheidenden Beitrag bei der Unterstützung der Frauen und in der Prävention häuslicher Gewalt.

Essener Standard - Versorgung von Opfern häuslicher Gewalt in Essener Notfallambulanzen

Der Runde Tisch „Häusliche Gewalt" und die Essener Krankenhäuser haben sich darauf verständigt, lnformationsveranstaltungen zum Thema „Versorgung von Opfern Häuslicher Gewalt in Essener Not­fallambulanzen" in den Kliniken durchzuführen.

Teilnehmende Ärzte und Pflegekräfte wurden für das Thema „Häusliche Gewalt" sensibili­siert, haben praktische Hilfen für den Umgang mit Patientinnen mit Gewalterfahrungen erhalten und die Vertreter und Angebote der Institutionen, die im Runden Tisch Häusliche Gewalt Essen aktiv sind, kennengelernt.

Die Inhalte und Erfahrungen aus diesen Informationsveranstaltungen waren die Grundlage für einen gemeinsam abgestimmten Oualitätsstandard, der eine umfassende, optimierte Versorgung von Opfern häuslicher Gewalt in Essener  Notfallambulanzen bietet. Patientinnen erhalten das Signal: Bei uns können Sie das Thema häusliche Gewalt ansprechen und erhalten eine Versorgung, die medizinische, rechtsverwertbare und soziale Behandlung einbezieht.

Im Sinne eines Essener Standards vereinbaren sich die Essener Krankenhäuser auf folgende Eckpunkte: Sie wollen 

  • von Häuslicher Gewalt betroffene Patientinnen erkennen und ansprechen
  • gerichtsfeste (Foto-)Dokumentation anbieten
  • über Schutz- und Hilfsangebote in Essen informieren
  • interdisziplinär mit dem Runden Tisch Häusliche Gewalt zusammenarbeiten
  • den Essener Work Flow zur standardisierten Versorgung von Opfern häuslicher Gewalt in Essener Notfallambulanzen einsetzen.
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Hier bekommen Sie Hilfe und Unterstützung

Notfallnummern, Beratungsangebote und Ansprechpartner/-innen finden Sie hier.

In Notfällen
Notruf der Polizei
Telefon 110

Beratung nach/ bei häuslicher Gewalt
Frauenberatung Essen, Frauen helfen Frauen Essen e.V.
Telefon 0201 78 65 68

Frauenberatung und Psychotherapie Distel e.V.
Telefon 0201 / 77 67 77

Bundesweites Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen"
Telefon 08000 / 11 60 16

Unterkunft nach Häuslicher Gewalt für Frauen und Kinder
Frauenhaus Essen
Telefon 0201 / 66 86 86

Aufnahmeheim für Frauen und Frauen mit Kindern
Telefon 0201 / 89 54 820

Frauenaufnahme Theresienhaus
Telefon 0201 / 27 50 81 40

Beratung Jugendamt
Jugendnotruf 24 Stunden erreichbar
Telefon 0201 / 26 50 50

Soziale Dienste
Telefon 0201 / 88 51 365

Bei Fragen zum polizeilichen und gerichtlichen Verfahren
Opferschutz der Polizei
Telefon 0201 / 829-0

Staatsanwaltschaft Essen
Telefon 0201 / 803-3

Beantragung rechtlicher Schutzmaßnahmen
Rechtsantragstellen der Amtsgerichte Essen
Amts- und Landgericht Essen, Zweigertstr. 52
Telefon 0201 / 803-0

Amtsgericht Borbeck, Marktstr. 70
Telefon 0201 / 8680-0

Amtsgericht Steele, Grendplatz 2
Telefon 0201 / 85104-0

Weitere Anlaufstellen
Traumaambulanz LVR-Klinikum
Telefon 0201 / 7227-521

Gleichstellungsstelle der Stadt Essen
Telefon 0201 / 88 88 951

Bundesweites Hilfetelefon: Gewalt gegen Frauen
Kostenfreie Telefonnummer: 08000116016 
365 Tage im Jahr, rund um die Uhr erreichbar: Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist das erste bundesweite Beratungsangebot für Frauen, die von Gewalt betroffen sind. Unter der Nummer 08000 116 016 und via Online-Beratung können sich Betroffene, aber auch Angehörige, Freunde sowie Fachkräfte anonym und kostenfrei beraten lassen. Qualifizierte Beraterinnen stehen den Anrufenden vertraulich zur Seite und vermitteln sie bei Bedarf an Unterstützungsangebote vor Ort. 

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