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Weaning

Der Begriff „Weaning“ stammt aus dem Englischen und leitet sich aus dem Verb „to wean“ ab, das ursprünglich „abstillen“ oder „entwöhnen“ bedeutet. In der Medizin bedeutet Weaning die schrittweise Entwöhnung von unterstützenden Maßnahmen wie der maschinellen Beatmung.

Das Alfried Krupp Krankenhaus in Essen-Steele ist zertifiziertes Weaningzentrum der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP).

Anmeldung Weaning

Hilfreich für unsere Planung sind folgende Informationen:

  • aktueller Infektionsstatus bezüglich Multiresistenter Keime
  • aktuelle Beatmungsparameter
  • aktuelle BGA zur Planung der notwendigen Beatmungsmaschine
     

Hier finden Sie unseren Aufnahmenbogen für zuweisende Ärztinnen und Ärzte (PDF)

Wie läuft ein Weaning ab?

Unsere Weaning-Station ist angegliedert an die Intensivstation. Dort werden Patienten und Patientinnen mit Schwierigkeiten bei der Entwöhnung von einer Langzeitbeatmung behandelt. Ein interdisziplinäres Team bestehend aus Ärzten, Pflegekräften, Atmungstherapeuten, Physiotherapeuten, Logopäden und Psychologen und bei Bedarf weiteren Fachabteilungen betreut die Patientinnen und Patienten. Das Weaning läuft nach einem strukturierten Behandlungsplan, der immer wieder auf die aktuelle Situation des Patienten angepasst wird. Auch die Angehörigen werden in diesen Prozess intensiv einbezogen und über die aktuellen Fortschritte informiert. 

Um die Patientinnen und Patienten in dieser Phase optimal zu unterstützen haben wir auf unserer Weaning-Station nur Einzelzimmer. Das Team legt besonderen Wert auf ausreichende Erholungsphasen. Schon während der Entwöhnung wird unser Sozialdienst involviert und eine Rehabilitationsbehandlung eingeleitet, um den Patienten möglichst selbstständig in die häusliche Umgebung zu entlassen.

Nicht immer ist die Entwöhnung vom Beatmungsgerät erfolgreich. Für diese Patientinnen und Patienten wird durch uns eine Überleitung in eine spezialisierte Pflegeeinrichtung oder eine ambulante häusliche Pflege vorbereitet. Patienten und Angehörige werden von uns geschult und lernen, einfache Komplikationen selbst zu beherrschen. Dies kann zum Beispiel Patienten mit COPD, neuromuskulären Erkrankungen wie Amyotropher Lateralsklerose (ALS), Muskeldystrophien oder ähnlichen Erkrankungen betreffen. 

Wir leiten eine individuell angepasste Therapie mit mechanischen Atemhilfen ein und organisieren die Versorgung. Dies gilt sowohl für eine stundenweise oder nächtliche Maskenbeatmung, als auch für eine Dauerbeatmung über ein Tracheostoma. 
Bei allen auftretenden Problemen in der Weiterversorgung hilft unser Team Ihnen gerne weiter. 

Für weitere Informationen oder wenn Sie ein Konsil wünschen, stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Ansprechpartner

Pflegerische Bereichsleitung Weaning
Montag bis Freitag
8.00 bis 14.00 Uhr

Melanie Ottersbach
Atmungstherapeutin
Telefon 0201 805-1488
Telefax 0201 805-2629
atmungstherapeuten-steele@krupp-krankenhaus.de 

Notfall-Nummer 0201 805-0
Bei Notfällen wenden Sie sich bitte mit dem Stichwort: “Beatmungsprobleme” über die Zentrale an den Dienstarzt der Klinik.

Kontakt

Klinik für Pneumologie, Gastroenterologie und Innere Medizin

Alfried Krupp Krankenhaus
Steele
Hellweg 100
45276 Essen

Notfall-Nummer: 0201 805-0

Zuweiser-Hotline für Ärzte: 0201 805-1667

Anfahrt

Sekretariat
Maria Pape
Telefon 0201 805-1825
Telefax 0201 805-1827
innere3@krupp-krankenhaus.de

Anmeldung Endoskopie
Telefon 0201 805-1872
endoskopie-steele@krupp-krankenhaus.de

Sprechstunden und Anmeldung