Unsere Weaning-Station ist angegliedert an die Intensivstation. Dort werden Patienten und Patientinnen mit Schwierigkeiten bei der Entwöhnung von einer Langzeitbeatmung behandelt. Ein interdisziplinäres Team bestehend aus Ärzten, Pflegekräften, Atmungstherapeuten, Physiotherapeuten, Logopäden und Psychologen und bei Bedarf weiteren Fachabteilungen betreut die Patientinnen und Patienten. Das Weaning läuft nach einem strukturierten Behandlungsplan, der immer wieder auf die aktuelle Situation des Patienten angepasst wird. Auch die Angehörigen werden in diesen Prozess intensiv einbezogen und über die aktuellen Fortschritte informiert.
Um die Patientinnen und Patienten in dieser Phase optimal zu unterstützen haben wir auf unserer Weaning-Station nur Einzelzimmer. Das Team legt besonderen Wert auf ausreichende Erholungsphasen. Schon während der Entwöhnung wird unser Sozialdienst involviert und eine Rehabilitationsbehandlung eingeleitet, um den Patienten möglichst selbstständig in die häusliche Umgebung zu entlassen.
Nicht immer ist die Entwöhnung vom Beatmungsgerät erfolgreich. Für diese Patientinnen und Patienten wird durch uns eine Überleitung in eine spezialisierte Pflegeeinrichtung oder eine ambulante häusliche Pflege vorbereitet. Patienten und Angehörige werden von uns geschult und lernen, einfache Komplikationen selbst zu beherrschen. Dies kann zum Beispiel Patienten mit COPD, neuromuskulären Erkrankungen wie Amyotropher Lateralsklerose (ALS), Muskeldystrophien oder ähnlichen Erkrankungen betreffen.
Wir leiten eine individuell angepasste Therapie mit mechanischen Atemhilfen ein und organisieren die Versorgung. Dies gilt sowohl für eine stundenweise oder nächtliche Maskenbeatmung, als auch für eine Dauerbeatmung über ein Tracheostoma.
Bei allen auftretenden Problemen in der Weiterversorgung hilft unser Team Ihnen gerne weiter.
Für weitere Informationen oder wenn Sie ein Konsil wünschen, stehen wir jederzeit zur Verfügung.