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Intensiv- und Beatmungsmedizin (Weaning)

Isabella Echter
Oberärztin

Frei und unbeschwert atmen zu können, ist für gesunde Menschen eine Selbstverständlichkeit. Aber viele Patienten, die über einen längeren Zeitraum mit einem Beatmungsgerät versorgt wurden, müssen dies erst wieder erlernen.

Unser Ziel ist es, die Atemhilfsmuskulatur dieser Patienten wieder aufzubauen und sie vorsichtig vom Beatmungsgerät zu entwöhnen. Die Entwöhnung von einer Atemhilfe nennt man „Weaning" (von englisch to wean: entwöhnen, abstillen).

Die Abteilung für Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin des Alfried Krupp Krankenhaus in Steele ist zertifiziertes Weaningzentrum der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP). Sie bietet zwei Leistungsformen für Patienten mit künstlicher Beatmung an: die Entwöhnung von einer Langzeitbeatmung und die dauerhafte Beatmung.

Für Überweisungen: Hier finden Sie unseren Aufnahmebogen als PDF zum herunterladen.

Entwöhnung von einer Langzeitbeatmung

Logo Weaningzentrum der DGP

In einem speziellen Bereich der Klinik, angegliedert an die Intensivstation, werden Patienten mit Schwierigkeiten bei der Entwöhnung von einer Langzeitbeatmung behandelt. Dazu werden sie von einem speziell ausgebildeten interdisziplinären Team von Ärzten, Pflegekräften, (Atem-) Physiotherapeuten, Ernährungsspezialisten und Psychologen betreut. Dies geschieht nach einem strukturierten Behandlungsplan, der immer wieder an die augenblickliche Situation des Patienten angepasst wird.

Besonderen Wert legt das Behandlungsteam der Weaning-Station am Alfried Krupp Krankenhaus in Essen auf die intensive Einbeziehung der Angehörigen.

Um den Patienten während dieser Phase optimal zu unterstützen, hat die Weaning-Station ein hotelähnliches Ambiente. Das Behandlungsteam legt besonderen Wert auf die ungestörten Erholungsphasen des Patienten. Der individuelle Tag-Nacht-Rhythmus des Patienten wird von uns berücksichtigt.

Nach der Entwöhnung wird eine Rehabilitationsbehandlung eingeleitet, um den Patienten möglichst selbständig in die häusliche Umgebung zu entlassen.

Dauerhafte Beatmung

Nicht bei jedem Patienten hat die Entwöhnung vom Beatmungsgerät Erfolg. Für die Patienten, deren Atmungsfunktion nach der akuten Erkrankung nicht wieder vollständig hergestellt werden kann, wird eine Überleitung in eine spezialisierte Pflegeeinrichtung oder eine ambulante häusliche Pflege vorbereitet.

Patienten und Angehörige werden von uns über die richtige Behandlung geschult und lernen so einfache Komplikationen selbst zu beherrschen. In diese Patientengruppe gehören zum Beispiel Menschen mit:

  • Menschen mit COPD (chronic obstructive pulmonary disease)
  • Veränderungen der Form des Brustkorbes
  • neuromuskulären Erkrankungen wie der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS)
  • Muskeldystrophien
  • sowie andere Formen der chronischen Atmungsstörung

Wir bieten in unserer Abteilung an, eine individuell angepasste Therapie mit mechanischen Atemhilfen einzuleiten und die Versorgung zu organisieren. Dies gilt sowohl für eine stundenweise oder nächtliche Maskenbeatmung als auch für eine Dauerbeatmung über ein Tracheostoma. Bei allen auftretenden Problemen bei der Weiterversorgung helfen wir Ihnen gerne weiter.

Wenn Sie mehr wissen möchten oder ein Konsil wünschen, stehen wir jederzeit zur Verfügung. Nehmen Sie dazu bitte hier Kontakt mit uns auf.

Übernahme

Hilfreich für unsere Planung sind beim Übernahmegespräch folgende Informationen:

  • aktueller Infektionsstatus bezüglich multiresistenter Keime zur Bettenplanung
  • die augenblicklichen Beatmungsparameter
  • die BGA zur Planung der notwendigen Beatmungsmaschine

Hier finden Sie unseren Aufnahmebogen als PDF zum herunterladen.

Pflegerische Bereichsleitung Weaning

Montag bis Freitag
8.00 bis 14.00 Uhr

Peter Grendel
Atmungstherapeut

Telefon 0201 805-1699
Telefax 0201 805-2629
peter.grendel@krupp-krankenhaus.de

Notfall-Nummer 0201 805-0

Bei Notfällen wenden Sie sich bitte mit dem Stichwort: Beatmungsprobleme über die Zentrale an den Dienstarzt der Klinik.

Kontakt

Klinik für Pneumologie, Gastroenterologie und Innere Medizin

Alfried Krupp Krankenhaus
Steele
Hellweg 100
45276 Essen

Notfall-Nummer: 0201 805-0

Anfahrt

Sekretariat
Sylvia Nitschke

Telefon 0201 805-1825
Telefax 0201 805-1827

innere3@krupp-krankenhaus.de

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