Krupp Robotic Symposium setzte auf internationalen Austausch in der robotischen Urologie

Am 19. Juni 2026 fand in der Villa Hügel in Essen das Krupp Robotic Symposium 2026 statt. Im Zentrum der Veranstaltung standen die robotisch-assistierte radikale Zystektomie (RARC) und die intrakorporale Harnableitung insbesondere mit der Neoblase. Über 100 Expertinnen und Experten aus Europa diskutierten neueste operative Techniken, aktuelle Studienergebnisse und Strategien für die klinische Praxis.

Mit Live-Operationen am neuen Da Vinci 5, Semi-Live-Masterclasses und hochkarätig besetzten interaktiven Panels bot das Symposium einen fundierten Einblick in die neuesten Entwicklungen der robotischen Urologie. Auf der Bühne diskutierten Spezialisten aus dem Mount Sinai New York, dem Karolinska Institut Stockholm, dem Guys Hospital London, der Universitätsklinik Heidelberg und vielen anderen namhaften Institutionen aus Europa über innovative Behandlungsmethoden.


„Der internationale Austausch ist für uns entscheidend, weil wir voneinander lernen und dieses Wissen unmittelbar zum Vorteil unserer Patientinnen und Patienten einsetzen können“, betont Priv.-Doz. Dr. med. Stephan Buse, Chefarzt der Urologie am Alfried Krupp Krankenhaus, der regelmäßig europaweit doziert und operiert.

Aus Patientensicht bietet der präzise, roboterassistierte Eingriff den Vorteil einer gewebeschonenden Operation mit geringerem Blutverlust, nur kleinen Schnitten und einer schnelleren Rückkehr in den Alltag. Insbesondere bei der hochkomplexen Operation wie der Anlage einer Neoblase ist die minimal invasive Technik vorteilhaft. Die Klinik für Urologie und urologische Onkologie ist europäisches Referenzzentrum für diese Eingriffe.

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