Zentrum für Hämatologische Neoplasien

"Patientinnen und Patienten werden nach den streng kontrollierten DKG-Standards behandelt."
Prof. Dr. med. Burkhard Hennemann
Chefarzt und Zentrumsleiter

"Patienten können eine höhere Qualität erwarten als in einem nicht-zertifzierten Zentrum."
Dr. med. Bernd Jung
Leitender Oberarzt und Zentrumskoordinator

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Blutkrebs, Lymphdrüsenkrebs und Knochenmarkkrebs sind komplexe hämatologische Erkrankungen, die dank sorgfältiger Diagnostik und moderner Therapien inzwischen vielfach gut behandelbar sind. Die nötige medizinische Expertise finden Betroffene in spezialisierten Zentren wie dem Alfried Krupp Krankenhaus, das seit April 2026 als Zentrum für Hämatologische Neoplasien der Deutschen Krebsgesellschaft DKG zertifiziert ist.

Was ist eine „Hämatologische Neoplasie“?

Bei einer hämatologischen Neoplasie vermehren sich krankhaft veränderte Zellen im Blut, in der Lymphe oder im Knochenmark. Gesunde Zellen werden verdrängt. Zu den Symptomen zählen zum Beispiel Immunschwäche, Blutungen oder Abgeschlagenheit – abhängig davon, welche Zellen betroffen sind. Die Ursachen für hämatologische Neoplasien sind vielfältig und reichen von Immunreaktionen über Umwelteinflüsse und Alter bis hin zu genetischen Faktoren. Oft gibt es auch gar keine erkennbare Ursache.
„Die Hämatologie ist ein sehr komplexes Gebiet mit vielen speziellen Untersuchungen“, unterstreicht Dr. med. Bernd Jung, Leitender Oberarzt und Koordinator des Zentrums für Hämatologische Neoplasien. „Das Zusammenführen und interpretieren der einzelnen Untersuchungsergebnisse für eine finale Diagnose ist schwierig und erfordert viel Erfahrung.“ 
Umso wichtiger sei die Behandlung in einem zertifizierten Krebszentrum.

Wie wird eine hämatologische Neoplasie im Alfried Krupp Krankenhaus behandelt?

Jeder Patient wird verpflichtend in einer Tumorkonferenz vorgestellt, in der ärztliche Experten der Hämatologie, Strahlentherapie, Pathologie und weiterer Fachbereiche die optimale Therapiestrategie festlegen. Die ausführliche Diagnostik der hämatologischen Erkrankung eröffnet dabei die Möglichkeit, sehr zielgerichtet zu behandeln – neben bewährten Chemo- und Immuntherapien auch mit sogenannten „targeted therapies“.

Welche Vorteile bietet ein zertifiziertes Krebszentrum?

„Für Patienten bedeutet die Zertifizierung, dass sie sicher sein können, nach den streng kontrollierten Qualitätsstandards der Deutschen Krebsgesellschaft behandelt zu werden“, erklärt Prof. Dr. med. Burkhard Hennemann, Zentrumsleiter und Chefarzt der Klinik für Onkologie, Gastroenterologie und Hämatologie.

„Die DKG-Zertifizierung ist ein Zeugnis für die Qualität unserer Arbeit“, ergänzt Dr. med. Bernd Jung. „Sie steht für optimierte, standardisierte und leitliniengerechte Therapie hämatologischer Neoplasien. Das nutzt allen und führt zu besserer Organisation. Patienten können eine höhere Qualität erwarten als in einem nicht-zertifizierten Zentrum.“

Darüber hinaus beinhaltet die Zertifizierung, dass eine Mindestfallzahl pro Jahr eingehalten werden muss. Dies stellt die hohe Expertise der behandelnden Ärzte sicher. Neben der medizinischen Therapie erhalten Patienten zudem Zugang zu spezialisierten Unterstützungsangeboten wie Psychoonkologie, Sozialdienst und Palliativmedizin. Auch Informationen über die Selbsthilfegruppen werden vorgehalten.

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