Diabetes mellitus: Erhöhtes Risiko für Schaufensterkrankheit

Patienten mit Diabetes erkranken etwa drei- bis viermal häufiger an einer peripheren Artieriellen Verschlusskrankheit (pAVK) als andere. Ablagerungen in den Beinarterien stören dann den Blutfluss und zwingen Betroffene immer häufiger kurze Gehpausen einzulegen. Doch warum ist das Risiko für Zuckerkranke überhaupt höher?

Durch einen gestörten Kohlenhydratstoffwechsel können sich bei Diabetespatienten leichter Ablagerungen in den Blutgefäßen bilden. Langfristig kann das zu einer mangelhaften Durchblutung der Beine führen – bis hin zum Gefäßverschluss. Hinzu kommt, dass ein Diabetes manchmal auch Nervenschäden (Neuropathien) verursacht, die das Schmerzempfinden herabsetzen. Die Patienten merken dann von der Durchblutungsstörung gar nichts – bis zum Beispiel eine schlecht heilende Fußverletzung (diabetisches Fußsyndrom) sie auf die richtige Spur bringt.

Diabetes und pAVK richtig behandeln

Damit es nicht so weit kommt, sollte der Diabetes mellitus von einem Arzt richtig eingestellt werden. Das Gesundheitsmagazin FOCUS Diabetes empfiehlt zudem, regelmäßig die Füße zu kontrollieren, auf einen gesunden Lebensstil zu achten und Durchblutungsstörungen der Beine mit viel Bewegung zuvorzukommen.

Liegt bereits eine pAVK vor, empfiehlt FOCUS die Behandlung in einem spezialisierten Gefäßzentrum. Zu den 2021 gelisteten TOP-Medizinern gehört dabei auch das Team der Klinik für Gefäßchirurgie und Angiologie am Alfried Krupp Krankenhaus unter Leitung von Chefarzt Dr. med. Thomas Nowak.

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