Der Medizintipp: Schnarchen

Dr. med. Winfried Hohenhorst
Chefarzt
Klinik für HNO-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie

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Fast jeder zweite Deutsche schnarcht – bewusst oder unbewusst. Nicht immer sind die Schlafgeräusche nur störend, wie Dr. med. Winfried Hohenhorst, Chefarzt der Klinik für HNO-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie, weiß. Atemstillstände und Minderatmungsphasen können auch gesundheitsschädlich sein.

Nicht jedes Schnarchen bedeutet ein Risiko für die Gesundheit. Doch die Schlafgeräusche können der Einstieg in eine Schlafapnoe sein. Von einer Schlafapnoe spricht der Experte, wenn die Atemaussetzer im Schlaf sich zu länger andauernden Atemstillständen ausdehnen, die die Gesundheit des Patienten gefährden. Ein vermehrt auftretendes, starkes Schnarchen sollte daher immer von einem Facharzt für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde abgeklärt werden. Der Experte untersucht genau, woher die Schlafgeräusche rühren und leitet bei Bedarf entsprechende Behandlungsschritte ein.

„Dabei gilt der Leitsatz ‚apparativ vor operativ‘“, erklärt Dr. med. Winfried Hohenhorst. So können spezielle Schlafmasken oder Zahnschienen das Schnarchen verhindern oder verbessern. Allerdings sind diese nicht für jeden Patienten geeignet und werden häufig als unbequem empfunden – im Bett ein Nachteil.

In diesem Fall sowie bei diagnostizierten anatomischen Problemen im Mund-, Hals- oder Rachenraum kann eine Operation den Patienten helfen. Am Alfried Krupp Krankenhaus besteht zudem die Möglichkeit, Schlafapnoe-Patienten, die mit konventionellen Therapieverfahren nicht behandelt werden konnten, einen Zungenschrittmacher einzusetzen.

Weitere Informationen und Ansprechpartner finden Sie auf den Seiten der Klinik für HNO-Heilkunde, Kopf-, und Hals-Chirurgie.

Hier finden Sie unseren Medizintipp zum Thema Schlafapnoe.

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