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Minimal invasive Therapie bei Spinalkanalstenose

Coflex

Bei der herkömmlichen operativen Therapie erfolgt die minimal invasive Dekompression des Spinalkanales von dorsal durch Knochenentfernung (uniportale Dekompression) in Vollnarkose. Dieses schonende operative Verfahren ist meistens bei älteren und gesundheitlich vorbelasteten Patienten erforderlich, um eine ausreichende Dekompression der Nervenwurzeln zu erreichen.

Für Patienten mit einer im Vordergrund stehenden Einengung der Neuroforamina (Austritt der Nervenwurzeln aus dem Spinalkanal) bietet die Klinik für Neurochirurgie am Alfried Krupp Krankenhaus in Essen eine schonende Alternative an, die in Lokalanästhesie innerhalb von circa 30 Minuten durchgeführt werden kann.

Der aus einer Titan-Legierung bestehende Coflex wird in Höhe der Foramenstenose zwischen den Dornfortsätzen zweier benachbarter Wirbelkörper eingesetzt, so dass eine Aufweitung der Neuroforamina erfolgt. Eine Verletzung von Nervenwurzeln durch den Eingriff ist nicht möglich, da der Wirbelkanal selbst nicht eröffnet wird.

Die meisten Patienten spüren bereits unmittelbar nach dem Eingriff einen deutlichen Rückgang der Beschwerden.

Ursachen und Symptome

Eine Spinalkanalstenose (Wirbelkanalverengung) im Lendenwirbelbereich ist der häufigste Grund für eine Wirbelsäulenoperation im höheren Alter. In der Regel sind Degenerationsprozesse dafür verantwortlich.

Die Folge sind diffuse Rückenschmerzen, die in die Beine ausstrahlen können und typischerweise nur bei Belastung (Gehen und Stehen) auftreten. Eine Linderung der fortschreitenden Beschwerden schafft sich der Patient durch Hinsetzen oder einfaches Vorbeugen, wodurch sich der Wirbelkanal kurzfristig aufweitet.

Kontakt

Klinik für Neurochirurgie

Alfried Krupp Krankenhaus
Rüttenscheid
Alfried-Krupp-Straße 21
45131 Essen

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Telefax 0201 434-2378

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