Der Medizintipp: Hirntumoren

Dr. med. Frank Diesner
Geschäftsführender Oberarzt
Klinik für Neurochirurgie

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Hirntumoren sind zum Glück eher selten. Wird jedoch ein Tumor festgestellt, kommt es darauf an, ob dieser gut- oder bösartig ist. Dr. med. Frank Diesner, Geschäftsführender Oberarzt in der Klinik für Neurochirurgie, erklärt, welcher Befund wie behandelt werden kann.

Die Diagnose Hirntumor ist für die meisten Patienten ein Schock – denn häufig wird die Erkrankung eher zufällig entdeckt. Symptome wie Kopfschmerzen oder Schwindelanfälle sind Begleiterscheinung vieler Krankheiten und werden nicht sofort mit einem Hirntumor in Verbindung gebracht. Wenn aber Symptome wie Kopfschmerz, Schwindel, Sprachschwierigkeiten oder andere neurologische Störungen ohne erkennbaren Grund vermehrt auftreten, sollten sie in jedem Fall von einem Experten abgeklärt werden.

Muss immer operiert werden?

Wird ein Tumor diagnostiziert, muss zunächst zweifelsfrei festgestellt werden, welcher Art dieser ist. „In der Regel kann man bei bestimmten Varianten zu 99 Prozent sicher sein, dass sie gutartig sind“, weiß Dr. med. Frank Diesner. Gutartige Tumoren werden engmaschig beobachtet. So wird kontrolliert, ob die Wucherung weiter wächst.

Besteht der Verdacht, dass der Tumor bösartig sein könnte, entnehmen die Experten eine Gewebeprobe. Je nach Lage kann der Tumor entfernt werden. Dies kann erforderlich sein, wenn der Innendruck im Schädel durch die Wucherung erhöht ist und der Patient über starke Kopfschmerzen klagt.

Was, wenn der Tumor bösartig ist?

Die Behandlung bösartiger Tumoren übernimmt am Alfried Krupp Krankenhaus ein interdisziplinäres Expertenteam. Das Behandlungsspektrum umfasst dabei auch die Strahlentherapie und Behandlung mit Medikamenten (Chemotherapie). Manchmal ist auch eine Kombination beider Verfahren erfolgversprechend. „Die Behandlung richtet sich immer nach dem Gewebsbefund“, erläutert Dr. med. Frank Diesner.

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