Der Medizintipp: Erektionsstörungen

Dr. med. Andriy Shaleva
Leitender Oberarzt
Klinik für Urologie und urologische Onkologie

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Erektionsstörungen – darüber spricht Mann lieber nicht. Dennoch sollten Betroffene sich ihrem Arzt anvertrauen, denn die Probleme können unterschiedlichste Ursachen haben und auch auf andere Erkrankungen hinweisen, sagt Dr. med. Andriy Shaleva. Und: in fast allen Fällen kann das Problem gelöst werden.

Klappt ES einmal nicht, ist die Verunsicherung oft groß. Druck und Versagensängste übernehmen die Kontrolle. Kein kleines Problem: Die Sexualität ist ein wichtiger Bestandteil der Lebensqualität – und der Familienplanung. Zum Glück gibt es meistens eine Lösung.

Mögliche Ursachen von Erektionsstörungen

Je nach Alter kann die „Impotenz“ hormonelle Gründe haben. Weitere bekannte Ursachen sind die Zuckerkrankheit, Herzkreislauf-Erkrankungen oder Bluthochdruck. Sogar auf ein bestehendes Herzinfarktrisiko können die Erektionsstörungen hindeuten. Auch Medikamentennebenwirkungen können eine Rolle spielen.

Hilfe bei Erektionsstörungen

„Wenn Medikamente wie Viagra nicht helfen, dann gibt es auch andere Mittel", beruhigt Dr. med. Andriy Shaleva. Er nennt zum Beispiel lokal, d.h. am Genital angewandte Medikamente und Vakuumpumpen, die gut helfen und verträglich sind. „Als letzte Möglichkeit gibt es die Implantation von penilen Prothesen" ergänzt der Facharzt für Urologie mit Schwerpunkt Andrologie. „Die kommen immer häufiger zum Einsatz und können auch in unserer Klinik implantiert werden."

Vorsorge bei Erektionsstörungen

Grundsätzlich hilft ein gesunder Lebensstil, Krankheiten zu vermeiden und damit auch die Erektionsfähigkeit lange zu erhalten. Liegt doch eine Erkrankung vor, ist die richtige Behandlung entscheidend für den Erhalt der Erektionsfähigkeit. So können Operationen bei einer Prostatakrebserkrankungen einen negativen Einfluss haben. Erfolgt die Operation jedoch minimal invasiv, können die Gefäßnervenbündel, die für die Erektion verantwortlich sind – soweit onkologisch vertretbar – geschont werden. Am Alfried Krupp Krankenhaus werden diese Eingriffe in der Regel mit dem roboterassistierten Operationssystem da Vinci durchgeführt.

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