Der Medizintipp: Nierenkrebs

Nierentumoren machen drei Prozent aller Krebserkrankungen aus – in der Urologie ist es das Nierenzellkarzinom der dritthäufigste Tumor nach Prostata- und Blasentumoren. Vorsorge ist hier sehr wichtig, denn je früher der Nierenkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Oft wird ein Nierentumor zufällig im Ultraschall, CT oder MRT entdeckt, denn die Erkrankung verläuft lange weitestgehend symptomfrei. Bei der urologischen Vorsorgeuntersuchung lohnt es sich daher, auch die Gesundheit der Nieren zu überprüfen. Dies gilt besonders für Risikopatienten: Erkrankungen wie die chronische Niereninsuffizienz, Bluthochdruck, Diabetes oder Übergewicht, aber auch Rauchen, Medikamente oder der Kontakt mit Umweltgiften erhöhen die Gefahr, an einem Nierentumor zu erkranken.

Behandelt wird der Nierenkrebs operativ. Wurde der Tumor früh erkannt, kann er in einem minimal invasiven Eingriff entfernt werden. Die sogenannte Nierenteilresektion kann unter Einsatz moderner Robotertechnologie (da Vinci) erfolgen. Ziel ist es, die Nierenfunktion des Patienten zu erhalten.

Ob die erkrankte Niere erhalten werden kann, hängt von der Größe und der Lage des Tumors ab. Gerade deshalb ist eine Früherkennung wichtig. Bei einem spät entdeckten, bereits metastasierten Nierenzellkarzinom kann je nach Fall ebenfalls eine Operation sinnvoll sein. Zudem gibt es Medikamente, mit denen die Krebserkrankung behandelt werden kann.

Weitere Informationen

Behandlung von Nierentumoren im Alfried Krupp Krankenhaus

Roboterassistierte Chirurgie (da Vinci) bei Nierenerkrankungen

Der Medizintipp: Nierentumoren (Chefarzt Dr. med. Stephan Buse)

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