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Diagnostik

Der Verdacht auf einen Lungentumor sollte so schnell wie möglich geklärt werden. Hierzu gehört auch die rasche Diagnostik bei allen unklaren Veränderungen, die auf einem Röntgenbild oder einer CT-Aufnahme der Lunge erkannt wurden.

Unser Ziel ist es, Ihnen innerhalb von 24 Stunden einen Vorstellungstermin im Krankenhaus anzubieten, damit von einem ersten Verdacht bis zur Diagnose so wenig Zeit wie möglich verstreicht.

Dazu hat das Lungenkrebszentrum für Patientinnen und Patienten sowie ihre behandelnden Ärzte eine Hotline eingerichtet. Einen Untersuchungstermin können Sie unter folgender Rufnummer vereinbaren:

Telefon 0201 805-1181

Ablauf der Untersuchung

Wurde bei Ihnen eine Veränderung auf dem Röntgenbild oder in einer CT-Aufnahme, festgestellt, ist zunächst eine genaue Diagnostik erforderlich. Dies ist notwendig um herauszufinden, ob es sich um einen Lungentumor handelt. Für die optimale Therapie ist die Ausbreitung und die Bestimmung des Tumortyps relevant.

Radiologische Untersuchungen

Die Basisdiagnostik umfasst in der Regel eine Computertomographie (CT) von Kopf, Lunge und Oberbauch. Bei besonderen Fragestellungen kann diese durch eine MRT-Aufnahme (Magnetresonanztomographie) ergänzt werden. In Kooperation mit der nuklearmedizinischen Praxis Prof. Dr. med. Detlef Moka führt das Lungenkrebszentrum zudem PET-Untersuchungen (Positronen-Emissions-Tomographie) durch.

Biopsie

Für eine gesicherte Diagnose benötigen wir eine Gewebeprobe. Diese wird mit Hilfe einer Bronchoskopie oder über eine Punktion gewonnen. Bei speziellen Fragestellungen kann ein endobronchialer oder transoesophagealer Ultraschall (EBUS beziehungsweise EUS) eingesetzt werden, um unter direkter Sichtkontrolle Tumor und Lymphknoten zu punktieren. Auch CT-gesteuerte Punktionen sind möglich. Die Beurteilung der Gewebeproben erfolgt durch das pathologische Institut am Alfried Krupp Krankenhaus in Essen (Prof. Dr. med. Stathis Philippou) sowie durch das Universitätsklinikum Essen.

Bei inoperablen Tumoren erfolgt zusätzlich noch eine molekularpathologische Diagnostik um die genetische Störung zu identifizieren, die für die Krebsentwicklung ursächlich ist. Dies ermöglicht eine zielgerichtete und möglichst schonende Therapie.

Thorakoskopie

Zur Abklärung eines Rippenfellergusses besteht die Möglichkeit einer Thorakoskopie. Zur Überprüfung der funktionellen Operabilität stehen ein großes Lungenfunktionslabor mit Bodyplethysmographie und Spiroergometrie sowie in Kooperation mit einer nuklearmedizinischen Praxis die Lungenperfusions-Szinthigraphie zur Verfügung.

Qualitätssicherung und Krebsregister

Im Rahmen unserer interdisziplinären Zusammenarbeit im Lungenkrebszentrum sowie zur Verbesserung der Behandlung und Therapie von Tumorpatienten in Nordrhein-Westfalen (Krebsregister NRW) erheben und verarbeiten wir personenbezogene Daten. Hier finden Sie Informationen zur Datennutzung sowie die Möglichkeit zum Widerruf.

Kontakt

Überregionales Lungenkrebszentrum

Klinik für Pneumologie, Gastroenterologie
und Innere Medizin

Alfried Krupp Krankenhaus
Steele
Hellweg 100
45276 Essen

Anfahrt

Sekretariat
Isabel Genz

Telefon 0201 805-1181
Telefax 0201 805-1182

thoraxonkologie@krupp-krankenhaus.de

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