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Alterstraumazentrum: Diagnostik und Therapie

Alterstraumatologie

Aufgrund des demographischen Wandels wird den typischen Brüchen des älteren Menschen in Zukunft eine besondere Bedeutung zukommen. Die Behandlung dieser Patienten wird eine der Herausforderungen des Gesundheitssystems, mit großen sozioökologischen Problemen. Der Bedarf an stationären Behandlungsmöglichkeiten für diese Altersbrüche wird noch vor dem für Herzinfarkte und Schlaganfälle liegen. Hieraus resultiert bereits jetzt die Notwendigkeit, Lösungsansätze für eine optimale Behandlung zu entwickeln.
Aus diesem Grund wurden spezielle, interdisziplinäre Behandlungskonzepte für Patienten ab dem 70. Lebensjahr mit folgenden, alterstypischen Frakturen entwickelt.

  • hüftgelenknaher Oberschenkel
  • schultergelenknaher Oberarm
  • Handgelenk
  • Wirbelsäule
  • Becken
  • Ausbrüche von Hüft- und Knieprothesen

Behandlungsschwerpunkte

  • Versorgung aller Brüche
  • Wirbelsäulenchirurgie
  • Beckenchirurgie 
  • Revisionsendoprothetik, zum Beispiel Hüft- oder Knieprothesen

Liaisondienst

Bereits bei Aufnahme in der unfallchirurgischen Abteilung erfolgt ein Screening der Patienten, um die Notwendigkeit einer weiterführenden geriatriespezifischen Weiterbehandlung einschätzen zu können.

Alle Patienten des Alterstraumazentrums werden durch eine speziell geschulte Fachkraft intensiver untersucht. Darüber hinaus steht ein Facharzt für Geriatrie jederzeit für Rückfragen zur Verfügung, der die Patienten auch in der Akutklinik aufsucht.

Nach Verlegung der Patienten in die Geriatrie erfolgen weiterhin chirurgische Visiten und über ein Notfallkonzept ist die jederzeitige Kontaktaufnahme, rund um die Uhr, sichergestellt.

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Osteoporosetherapie

Schätzungen gehen davon aus, dass in Deutschland zwischen 6,3 und 7,8 Millionen Menschen an Osteoporose leiden. Bis zu 77 Prozent dieser Patienten werden jedoch nicht oder nicht ausreichend behandelt.  

Sogar nach osteoporotischen Frakturen wird nur ein Bruchteil der Patienten entsprechend therapiert. 
In unserem Zentrum wird bereits bei Aufnahme die Anamnese bezüglich Osteoporose durchgeführt und eine entsprechende Diagnostik eingeleitet. Bei Notwendigkeit wird eine Basistherapie begonnen und im weiteren Verlauf durch unsere Kooperationspartner weiter spezifiziert. 

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Schmerzkonzept

Eine frühzeitige Mobilisation des unfallverletzten Menschen erfordert spezielle schmerztherapeutische Konzepte, die auf das hohe Lebensalter des Patienten, seine entsprechende medizinische Ausgangskonstitution und seine aktuelle Verletzungssituation ausgerichtet sind.

Wir bieten schmerztherapeutischen Maßnahmen, die auf interdisziplinärer, unfallchirurgischer, geriatrischer und anästhesiologischer Fachkompetenz gründen. Auf eine entsprechend differenzierte und zugleich standardisierte Schmerztherapie wird an jeder Stelle des interdisziplinären Behandlungsprozesses zurückgegriffen.

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Rehabilitation

Eine früh einsetzende rehabilitative Behandlung des unfallverletzten Menschen setzt voraus, dass die therapeutische Aktivierung des Patienten sofort nach der unfallchirurgischen Behandlung geregelt ist. 

Die physiotherapeutischen Maßnahmen folgen differenzierten Standards, die sich nach dem Verletzungsmuster und der unfallchirurgischen operativen Versorgung richten und üblicherweise die Mobilisation am ersten postoperativen Tag beinhalten. Bedarfsweise müssen gleichzeitig weitere Therapieangebote wie Ergotherapie, Logopädie, (Neuro-) Psychologie zur Anwendung kommen.
Ziel jeder Rehabilitationsplanung ist die Reintegration des Alterstraumapatienten in ein seinen Fähigkeiten entsprechendes soziales Umfeld. Indikationsgruppen, fachliche Kompetenz, föderale und lokale Strukturen sind hierbei zu berücksichtigen.  

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Entlassungsmanagement

Entlassungsmanagement inklusive Hilfsmittelerprobung und Hilfsmittelversorgung sind ein kontinuierlicher Bestandteil der Behandlung innerhalb der altersmedizinischen Kooperation. Sie basieren auf der bei Aufnahme erhobenen Analyse der individuellen Lebensumstände des Einzelnen und seines sozialen Umfeldes.

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Kontakt

Klinik für Unfallchirurgie
und Orthopädie

Alfried Krupp Krankenhaus
Steele
Hellweg 100
45276 Essen

Notfall-Nummer: 0201 805-0

Anfahrt

Sekretariat
Claudia Knötzsch

Telefon 0201 805-1842
Telefax 0201 805-2183

unfallchirurgie@krupp-krankenhaus.de

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