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Therapie

In den letzten zehn Jahren hat es entscheidende Fortschritte bei der Therapie bösartiger Tumoren an den Bauchorganen gegeben. Radikalere Operationen sind heute dank „Schlüssellochchirurgie" oft minimal invasiv und mit geringeren Komplikationen möglich. Neue, effektivere Substanzen haben die Ergebnisse einer Chemotherapie deutlich verbessert und mit Hilfe der Strahlentherapie können Tumoren in einigen Fällen vor einer Operation deutlich verkleinert und damit besser behandelt werden. 

Im interdisziplinären Team des Viszeralonkologischen Zentrums am Alfried Krupp Krankenhaus setzen sich Chirurgen, Onkologen, Gastroenterologen, Radiologen, Pathologen, Strahlentherapeuten und Psychoonkologen gemeinsam für eine individuell auf Ihre Erkrankung und Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Therapie ein. In einem optimal aufeinander abgestimmten Behandlungskonzept bieten sie alle Versorgungsmöglichkeiten bei der Therapie von Tumoren der Bauchorgane an.

Krebserkrankungen des Mastdarms (Rektum)

Bei einer Krebserkrankung des Mastdarms (die unteren zwölf Zentimeter) kann es je nach Tumorgröße und Ausdehnung sinnvoll sein, vor der geplanten Operation eine Strahlen- und Chemotherapie einzuplanen. Dies kann zum einen den Tumor verkleinern und so die Operation erleichtern sowie mitunter die Anlage eines künstlichen Darmausgangs vermeiden.

Zum anderen ist das Ziel, die Erkrankung zu kontroliieren  und Absiedelungen über Blut- und Lymphsystem in anderen Organe möglichst zu verhindern. Hierzu dient auch die Fortsetzung der Chemotherapie nach erfolgreicher Operation. Abhängig von der Höhe und der Größe des Tumors stehen verschiedene Operationsverfahren zur Verfügung: 

  • Entfernung des Krumm-/ Mastdarmabschnitts mit sofortiger Wiederherstellung der Darmkontinuität und Anlage eines vorübergehenden künstlichen Dünndarmausgangs
  • Komplette Entfernung des Krumm-/ Mastdarms unter Mitnahme des Schließmuskels und Anlage eines bleibenden künstlichen Dickdarmausgang
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Operationen bei Dick- und Enddarmkrebs

In der Regel wird die Entfernung des krebstragenden Darmabschnittslaparoskopisch, das heißt in Schlüssellochtechnik (minimal invasiv) durchgeführt. Die beiden verbliebenen Darmenden werden durch eine Naht oder eine Nahtmaschine miteinander verbunden.

 In seltenen Fällen muss die Operation jedoch mit einen Bauchschnitt fortgesetzt oder bereits primär über einen Bauchschnitt erfolgen. Im Notfall (freier Darmdurchbruch, Bauchfellentzündung, Darmverschluss) muss häufig vorübergehend ein künstlicher Darmausgang angelegt werden, der jedoch nach einiger Zeit wieder zurückverlegt werden kann.

Nach der Operation erhalten Sie eine optimale Schmerztherapie über einen bereits vor der Operation angelegten Katheter. Bereits am Operationstag dürfen Sie abends trinken und Joghurt zu sich nehmen (Fast Track Konzept) und nach wenigen Tagen wieder normal essen. Der Kostaufbau ist nach fünf Tagen abgeschlossen. Wichtig ist die zeitgleiche Mobilisation: Hier unterstützen Sie ab dem Operationstag- Physio- und Ergotherapeuten sowie die Mitarbeiter der Pflege. Risiken, wie zum Beispiel die Entwicklung einer Thrombose oder einer Lungenentzündung, können dadurch maßgeblich reduziert werden. Bei unkompliziertem Verlauf können Sie bereits nach acht bis zehn Tagen die Klinik verlassen. 

Begleitende Therapieangebote

  • Physiotherapie
  • Stomatherapie
  • Proktologische Sprechstunde
  • Rehabilitationsanmeldung
  • Psychosoziale Betreuung
  • Seelsorge
  • Vermittlung von Kontakt zu Selbsthilfegruppen
  • Kunsttherapie

  
Nachsorge
Die Nachsorgeuntersuchungen werden in der Regel durch Ihren weiterbehandelnden Hausarzt beziehungsweise Facharzt vorgenommen.

Studien
Die Teilnahme an klinischen Studien stellt ein Qualitätskriterium für ein zertifiziertes Viszeralonkologisches Zentrum dar. In den Studien werden Sie von uns intensiv betreut.


Kontakt
Klinisches Studienzentrum 
Alfried Krupp Krankenhaus
Rüttenscheid
Studienkoordinatorin
Birgit Lyß
Study nurse

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Therapie bei Pankreaskarzinomen

Viele Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse können heutzutage mit Medikamenten behandelt werden. In einigen Fällen ist jedoch auch eine Operation notwendig. Sollte nach sorgfältiger Abwägung die Notwendigkeit einer Operation gegeben sein, wird diese von erfahrenen Chirurgen der Allgemein- und Viszeralchirurgie unter Verwendung moderner Operationsmethoden, wenn möglich und sinnvoll minimal invasiv, ausgeführt. Im Pankreaszentrum am Alfried Krupp Krankenhaus werden Operationen an der Bauchspeicheldrüse regelmäßig in hoher Behandlungsqualität und bei einer sehr niedrigen Komplikationsrate vorgenommen. Die Auszeichnung als Kompetenzzentrum für Pankreaserkrankungen spiegelt diese hohe Qualität wider.

Operativ behandelt werden können unter anderem:

  • Bauchspeicheldrüsenkrebs und deren Vorstufen
  • Zystische Bauchspeicheldrüsentumoren

Chemotherapie

Unter einer Chemotherapie ist eine medikamentöse Therapie und Behandlung mit Zytostatika sowie mit modernen Antikörpern und zielgerichteten Substanzen zu verstehen. Diese hemmen Zellwachstum und Zellteilung und sollen eine Streuung und Metastasierung von Tumorzellen in andere Organe möglichst verhindern.

Sollte es bereits zu einer fortgeschrittenen Erkrankung gekommen sein, so können mit Hilfe dieser Behandlung Tumorabsiedelungen zurückgedrängt werden und somit Beschwerden verhindert oder gebessert werden. Die Behandlungen sind in der Regel gut verträglich. Über Ablauf und Nebenwirkungen sprechen wir mit Ihnen im Rahmen ausführlicher Aufklärungsgespräche.

Beim Darmkrebs werden Chemotherapien eingesetzt

  • zusammen mit einer Bestrahlung, wenn der Tumor im Enddarm diagnostiziert wurde
  • zur Verbesserung der Heilungschancen nach der Operation bei größeren Tumoren oder befallenen Lymphknoten
  • wenn bereits Fernabsiedelungen vorliegen
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Strahlentherapie

Die Strahlentherapie ist ein wichtiger Bestandteil in der Behandlung von bereits präoperativ diagnostizierten fortgeschrittenen Rektumkarzinomen. Sie führt in Kombination mit einer Chemotherapie meist zur Verkleinerung des Tumors und somit zu einer Verbesserung der operativen Ausgangssituation, beziehungsweis nach der Operation zur Verringerung des Risikos einer örtlichen/ regionalen Wiedererkrankung.

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf den Seiten der Klinik für Radioonkologie und Strahlentherapie

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Kontakt

Klinik für Allgemein- und
Viszeralchirurgie

Alfried Krupp Krankenhaus
Rüttenscheid
Alfried-Krupp-Straße 21
45131 Essen

Notfallnummer: 0201 434-2577

Anfahrt

Sekretariat
Marion Dunke

Telefon 0201 434-2535
Telefax 0201 434-2379

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