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Darmkrebstherapie mit Gütesiegel:  Kompetenz

Das Darmkrebszentrum am Alfried Krupp Krankenhaus erhielt im Jahr 2007 als erstes in Essen und eines der ersten in Nordrhein-Westfalen das Qualitätssiegel der Deutschen Krebsgesellschaft. Damit gehört das Darmkrebszentrum am Alfried Krupp Krankenhaus zu den ersten 18 Kliniken in ganz Deutschland, die das Gütesiegel erhalten haben. 2017 wurde das Darmkrebszentrum erneut durch die Deutsche Krebsgesellschaft zertifiziert und ist Teil des Viszeralonkologischen Zentrums.

Zertifizierung

Seit März 2006 gibt es das freiwillige Zertifizierungsverfahren der Deutschen Krebsgesellschaft. Das Gütesiegel „Zertifiziertes Darmkrebszentrum" erhalten nur die Darmzentren, die definierte fachbezogene Qualitätskriterien erfüllen und ein allgemein anerkanntes Qualitätsmanagementsystem eingeführt haben. Patienten, die ein zertifiziertes Darmkrebszentrum aufsuchen, können daher sicher sein, dort Maßnahmen zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft zu erhalten.

Bereits im Jahr 2006 wurde aufgrund der langjährigen Erfahrungen bei der Behandlung von Patienten mit Darmkrebserkrankungen und der seit Jahren in diesem Bereich fest etablierten engen Zusammenarbeit mit allen Fachdisziplinen und mit niedergelassenen Haus- und Fachärzten das interdisziplinäres Darmzentrum am Alfried Krupp Krankenhaus gegründet.

Im Darmzentrum arbeiten Chirurgen, Gastroenterologen, Radiologen, Pathologen, Strahlentherapeuten, Onkologen und Psychoonkologen eng mit niedergelassenen Ärzten, Stomatherapeuten und Selbsthilfegruppen zusammen. Das Darmzentrum am Alfried Krupp Krankenhaus versteht sich dabei als Netzwerk, in dem sämtliche Fachkompetenzen zur Behandlung von Patienten mit Darmkrebserkrankungen gebündelt sind. Dazu zählen nicht nur die verschiedenen Formen der Diagnostik und Therapie von Darmkrebserkrankungen, sondern zahlreiche weitere Angebote von der Früherkennung bis hin zur Nachsorge.

Hierzu gehört eine wirksame Schmerzbehandlung ebenso wie spezielle Beratungs- und Hilfsangebote für Menschen, die zum Beispiel einen künstlichen Darmausgang erhalten. Die Patienten können sich zu Ernährungsfragen beraten lassen, können an der Kunsttherapie oder an speziellen Hautpflegeseminaren teilnehmen und bei Bedarf eine psychoonkologische Betreuung in Anspruch nehmen. Zur ergänzenden Therapie werden Selbsthilfegruppen bereits während des Klinikaufenthaltes hinzugezogen.

Im Februar 2007 stellte sich das Darmzentrum am Alfried Krupp Krankenhaus der externen Qualitätsüberprüfung. In einem umfangreichen und aufwändigen Zertifizierungsverfahren hat das Darmzentrum die fachlichen Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft erfüllt. In einem zweitägigen Audit wurden unter anderem fachliche Fragen der Diagnostik, Therapie und Nachsorge, zu Mindestanzahlen von Behandlungsfällen sowie zur Qualität von Operateuren und Behandlern, die Geräteausstattung und die Arbeitsabläufe intensiv überprüft. Das Darmzentrum am Alfried Krupp Krankenhaus hat dabei die hohen Qualitätsanforderungen für die Auszeichnung als „Zertifiziertes Darmzentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft e.V." voll erfüllt.

2017 wurde das Darmkrebszentrum am Alfried Krupp Krankenhaus erneut von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Es ist zusammen mit dem ebenfalls zertifizierten Pankreaskarzinomzentrum Teil des Viszeralonkologischen Zentrums. Zusätzlich ist das Darmkrebszentrum auch nach Qualitätsnorm DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.

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Unterschied zwischen Darmzentrum und Darmkrebszentrum

In Deutschland haben circa 200 Darmzentren ein Zertifikat von der Deutschen Krebsgesellschaft erhalten. Diese nennen sich seit 2010 Darmkrebszentren, um deutlich zu machen, dass sich die Zertifizierung ausschließlich und speziell auf die Darmkrebserkrankung bezieht. 

Die Deutsche Krebsgesellschaft möchte mit der Vergabe des Qualitätssiegels „Zertifiziertes Darmkrebszentrum“ dafür sorgen, dass Patienten sicher sein können, in dem zertifizierten Zentrum nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft von einem Netzwerk von Spezialisten behandelt zu werden. Mit dem Zertifizierungsverfahren will die Deutsche Krebsgesellschaft, die Versorgungssituation für Patienten, die an Darmkrebs erkrankt sind, deutlich verbessern, indem sie spezifische fachliche Anforderungen festlegt und diese im Rahmen der Zertifizierungsverfahren überprüft. 

Der Begriff „Darmzentrum“ hingegen ist nicht geschützt – er kann von jeder Klinik verwendet werden. 

Das Zertifizierungsverfahren zum Darmzentrum der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) bezieht sich mehr auf Erkrankungen des Enddarms als auf die Darmkrebserkrankung. Die DKG-zertifzierten Darmkrebszentren sind in einem Dachverband, der Arbeitsgemeinschaft deutscher Darmkrebszentren (ADDZ), zusammengeschlossen.

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Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums

Ob gesund oder an Krebs erkrankt, der Bedarf an zuverlässigen Informationen zum Thema Krebs ist sehr groß: Wer Krebsrisiken kennt, kann womöglich gezielter vorbeugen; wer über die eigene Krebserkrankung gut aufgeklärt ist, kann Behandlungsabläufe mitbestimmen. Der Krebsinformationsdienst KID des Deutschen Krebsforschungszentrums will Informationen über Krebs öffentlich zugänglich machen. Eine wichtige Aufgabe sieht KID auch in der Vermittlung von Adressen und Anlaufstellen für Hilfesuchende. KID informiert zu allen krebsbezogenen Themen in verständlicher Sprache per Telefon, E-Mail und im Internet.

Kostenlose Telefonhotline
täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr
Telefon 0800 420 30 40
www.krebsinformationsdienst.de

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Aktion Zweitmeinung für Darmkrebspatienten der Felix Burda Stiftung

Darmkrebs ist eine schwerwiegende, oft lebensbedrohende Erkrankung, bei der ein Behandlungserfolg entscheidend davon abhängt, wie viel Erfahrung die behandelnden Ärzte und das behandelnde Krankenhaus mit dieser Erkrankung haben.

In den auf die Therapie von Darmkrebs spezialisierten großen Kliniken werden Diagnose und Behandlungswege in interdisziplinären Tumorkonferenzen diskutiert, an denen Ärzte aus allen beteiligten Bereichen teilnehmen und anschließend gemeinsam einen Behandlungsweg festgelegen.
Die Felix Burda Stiftung bietet Patienten mit Darmkrebs außerdem die Möglichkeit, sich mit Hilfe einer elektronischen Patientenakte die qualifizierte Zweitmeinung der Spezialisten einer weiteren großen deutschen Klinik einzuholen.
Der „Zweitmeinungsinitiative bei Darmkrebs“ haben viele Universitätskliniken sowie weitere große Kliniken in ganz Deutschland ihre Unterstützung versichert. Dazu gehört auch das Alfried Krupp Krankenhaus.Weitere Informationen finden Sie auf der folgenden Internetseite:
www.darmkrebs.de

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Kontakt

Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Alfried Krupp Krankenhaus
Rüttenscheid
Alfried-Krupp-Straße 21
45131 Essen

Notfall-Nummer: 0201 434-2577

Anfahrt

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Marion Dunke

Telefon 0201 434-2535
Telefax 0201 434-2379

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Steele
Hellweg 100
45276 Essen

Notfall-Nummer: 0201 805-0

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Beate Beckefeld

Telefon 0201 805-1840 
Telefax 0201 805-2184

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