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Diagnose

Der Verdacht auf einen Lungentumor sollte so schnell wie möglich geklärt werden. Hierzu gehört auch die rasche Diagnostik bei allen unklaren Veränderungen, die auf einem Röntgenbild oder einer CT-Aufnahme der Lunge zu sehen sind.

Damit von einem ersten Verdacht bis zur Diagnose so wenig Zeit wie möglich verstreicht, hat das Lungenkrebszentrum für Patienten und ihre behandelnden Ärzte eine Hotline eingerichtet. Einen Untersuchungstermin können Sie unter folgender Rufnummer vereinbaren:

Telefon 0201 805-1825 (oder -1847)

Unser Ziel ist es, Ihnen innerhalb von 24 Stunden einen Vorstellungstermin im Krankenhaus anzubieten. In gesundheitlich besonders ernsten Situationen können Sie sich sofort in unserer Klinik vorstellen.

Ablauf der Untersuchung

Für die optimale Therapie eines Tumors ist zunächst eine genaue Diagnostik erforderlich. Dabei wird überprüft, ob und wie weit sich ein Tumor ausgebreitet hat („Staging“) und der Tumortyp wird bestimmt.

Radiologische Untersuchungen

Die Basisdiagnostik umfasst in der Regel eine Computertomographie (CT) von Kopf, Lunge und Oberbauch. Bei besonderen Fragestellungen kann diese durch eine MRT-Aufnahme (Magnetresonanztomographie) ergänzt werden. In Kooperation mit der nuklearmedizinischen Praxis Prof. Dr. med. Detlef Moka führt das Lungenkrebszentrum zudem PET-Untersuchungen (Positronen-Emissions-Tomographie) durch.

Biopsie

Für eine gesicherte Diagnose benötigen wir darüber hinaus auch eine Gewebeprobe. Diese wird mit Hilfe einer Bronchoskopie oder über eine Punktion gewonnen. Bei speziellen Fragestellungen kann ein endobronchialer oder transoesophagealer Ultraschall (EBUS beziehungsweise EUS) eingesetzt werden, um unter direkter Sichtkontrolle Tumor und Lymphknoten punktieren zu können. Auch CT-gesteuerte Punktionen sind möglich. Die Beurteilung der Gewebeproben erfolgt durch das pathologische Institut Priv.-Doz. Dr. med. Rolf Schnabel am Alfried Krupp Krankenhaus in Essen sowie durch das Universitätsklinikum Essen.

Bei inoperablen Tumoren erfolgt zusätzlich noch eine molekularpathologische Diagnostik um die genetische Störung zu identifizieren, die für die Krebsentwicklung ursächlich ist. Dies ermöglicht eine zielgerichtete und möglichst schonende Therapie.

Thorakoskopie

Zur Abklärung eines Rippenfellergusses besteht die Möglichkeit einer Thorakoskopie. Zur Überprüfung der funktionellen Operabilität stehen ein großes Lungenfunktionslabor mit Bodyplethysmographie und Spiroergometrie sowie in Kooperation mit einer nuklearmedizinischen Praxis die Lungenperfusions-Szinthigraphie zur Verfügung.

Kontakt

Überregionales Lungenkrebszentrum

Klinik für Pneumologie, Gastroenterologie
und Innere Medizin

Alfried Krupp Krankenhaus
Steele
Hellweg 100
45276 Essen

Anfahrt

Sekretariat
Sylvia Nitschke

Telefon 0201 805-1825
Telefax 0201 805-1827

innere3@krupp-krankenhaus.de