Der Medizintipp: Narbenbruch

Narbenbrüche sind eine der häufigsten Komplikationen nach Eingriffen im Bauchraum. Dieses Aufweiten der Operationsnarbe sollte immer schnellstmöglich behandelt werden, da es sonst fortschreitet. Die Behandlungsmöglichkeiten sind zum Glück sehr gut, wie Dr. med. Joachim Kropff erklärt.

„Ein Narbenbruch entwickelt sich bei ca. 15 Prozent aller Menschen, die eine Operation an der Bauchwand hinter sich gebracht haben, also einen Schnitt in der Bauchwand hatten", führt der Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie aus. Als Risikofaktoren gelten hier vor allem Übergewicht, fortgeschrittenes Alter, eine Wundinfektion oder Rauchen. Auch eine fehlerhafte Operationstechnik oder Naht kann den Narbenbruch begünstigen.

Therapiert wird abermals mit einer Operation: „Entweder minimalinvasiv mit einer Netzverstärkung der Bauchwand oder über eine Wiederöffnung der Narbe und eine Netzimplantation in konventioneller Technik. Nur ganz kleine Narbenbrüche können auch mit einer direkten Naht versorgt werden."

Symptome wie Schmerzen, etwa beim Husten oder Tragen schwerer Lasten, sowie Schwellungen können auf einen Narbenbruch hinweisen. Kontaktieren Sie bei Problemen mit Ihrer Operationsnarbe also im Zweifel immer sofort Ihren Arzt.

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