Höchste medizinische Professionalität zeichnet unsere Kliniken in Essen-Rüttenscheid aus. Im Krankenhaus selbst wurde bei der architektonischen Gestaltung viel Wert auf Ruhe und Komfort gelegt, um auch auf diese Weise den Heilungsprozess zu unterstützen.
Von der optimalen medizinischen Behandlung, über die pflegerische Betreuung bis hin zur modernen und komfortablen Gestaltung der Räume ist im Alfried Krupp Krankenhaus in Essen-Steele alles auf die schnelle und gute Genesung der Patienten ausgelegt.
Das Ärztehaus in Essen-Rüttenscheid bietet Patienten eine fach- und sektorübergreifende Versorgung. Fachabteilungen des Krankenhauses sowie Fachärzte als Mieter sind hier untergebracht.
Kehlkopfkrebs ist die häufigste Tumorerkrankung im Kopf-Hals-Bereich in Deutschland. Hauptursache ist das Rauchen – etwa vier von fünf Patienten sind Raucher. Aber auch die Mundhöhle, der Rachen, die Nase oder die Zunge können von Tumoren betroffen sein. Bei ersten Symptomen sollten Patienten deshalb sofort einen Arzt aufsuchen, rät Dr. med. Winfried Hohenhorst.
Symptome
„Länger dauernde Heiserkeit, Schluckbeschwerden oder auch unklares Nasenbluten und Druck in der Nase – wenn so etwas sehr hartnäckig ist, darf man auch an bösartige Dinge denken und muss unter Umständen entsprechende Diagnostik einleiten“, sagt der Chefarzt der Klinik für HNO-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie.
Die Symptome sind meist unangenehm bis schmerzhaft und schränken die Lebensqualität der Betroffenen merklich ein. Der Gang zum Hals-Nasen-Ohrenarzt liegt dann nahe. Im Mundbereich kann auch der Zahnarzt die Tumoren meist schnell erkennen.
Diagnose und Therapie
Besteht ein erster Verdacht, werden weitere Untersuchungen wie Endoskopie, Ultraschall und Gewebeproben vorgenommen. Auch kann, zum Beispiel im MRT, festgestellt werden, ob der Tumor bereits auf andere Körperregionen übergegriffen hat.
Die Therapie von Tumoren im Kopf-Hals-Bereich erfolgt möglichst funktionserhaltend. Laser- und Mikrochirurgische Operationsmethoden versprechen gute Ergebnisse – auch in Hinsicht auf ein kosmetisch gutes Ergebnis. Daneben können Chemo- und/oder Strahlentherapien erforderlich sein.
„Insbesondere bei Tumoren im Bereich von Kopf und Hals ist es wichtig, dass die Funktionen, also Sprechen, Atmen, Schlucken, möglichst erhalten bleiben“, erklärt Dr. med. Winfried Hohenhorst.
Vorbeugen können Patienten vor allem durch den Verzicht auf Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum. Alkoholmissbrauch kann die negativen Einflüsse des Rauchens in der Mundhöhle verstärken. Wer bei der Arbeit Schadstoffen wie z.B. Asbest, Farben oder Rauch ausgesetzt ist, sollte immer einen Atemschutz tragen.