Der Medizintipps: Magenkrebs

Prof. Dr. med. Marco Niedergethmann
Chefarzt
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

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Chronisches Sodbrennen zählt zu den Risikofaktoren für Magenkrebs. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung dieser Refluxerkrankung senkt das Risiko jedoch erheblich, wie Prof. Dr. med. Marco Niedergethmann erklärt.

„Bei einem unbehandelten Reflux kann es zu einer Umwandlung der Schleimhaut in der Speiseröhre zu einer Magenschleimhaut kommen", weiß der Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie. „Diese Umwandlung der Schleimhaut ist ein Risikofaktor für das Entstehen eines Karzinoms, eines Krebses im Übergang zwischen Speiseröhre und Magen."

Heutzutage werde Magenkrebs zumindest in Deutschland aber seltener, so der Experte, der in Kooperation mit der Abteilung für Gastroenterologie sowohl das chronische Sodbrennen diagnostiziert und behandelt, als auch Magenkarzinome minimal invasiv operiert.

Reflux kann jedoch auch andere Folgeerkrankungen verursachen, weshalb eine frühzeitige Diagnose und Therapie ratsam ist. „Generell gilt, wenn Sodbrennen mit Säureblockern behandelt wird und es geht nicht weg nach vier Wochen, dann sollte sich immer eine Endoskopie, d.h. eine Magenspiegelung anschließen", empfiehlt Prof. Niedergethmann.

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