Der Medizintipp: Keine Angst vor der Prostatabiopsie

Eine Prostatabiopsie gehört sicher zu den unangenehmeren Eingriffen – und auch die Angst, dass etwas gefunden wird, schwingt mit. Dr. med. Joschka Krude, Oberarzt der Klinik für Urologie und urologische Onkologie, beruhigt.

„Biopsie bedeutet, dass wir eine Gewebeprobe aus der Prostata entnehmen. Die Prostata sitzt relativ nah am Enddarm. Unter lokaler Betäubung machen wir aus dieser Richtung die Biopsie. Das ist ein relativ unkomplizierter Eingriff, der in wenigen Minuten erledigt ist. Es ist also gar nicht so schlimm, wie es sich anhört.“

Eine Prostatabiopsie wird durchgeführt, wenn durch urologische Voruntersuchungen der Verdacht auf eine mögliche Krebserkrankung besteht. „Bei der Biopsie entnehmen wir der Prostata zwölf feine Gewebeproben, die dann von einem Pathologen untersucht werden. Dieser gibt uns Rückmeldung, ob das Gewebe verändert ist und ob es sich dabei nur um eine Entzündung handelt oder ob möglicherweise ein bösartiger Tumor dahinter steckt.“

Niemand möchte die Diagnose Prostatakrebs bekommen. Dennoch sollten Patienten keine Angst vor dem Ergebnis ihrer Biopsie haben, denn je früher ein Tumor erkannt wird, desto besser kann er behandelt werden.

Um den Patienten Ängste zu nehmen ist ein vertrauensvoller Umgang wichtig. Deshalb führen Dr. med. Joschka Krude und seine Kollegen ausführliche Aufklärungsgespräche: „Wir schildern unseren Patienten den Ablauf des Eingriffs ganz genau. Wer weiß, was auf ihn zukommt, dem können wir in aller Regel auch die Angst nehmen.“

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