Schwerverletzte gut versorgt: das Traumazentrum

Prof. Dr. med. Sven Lendemans
Chefarzt
Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie

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Im Notfall kommt es auf jede Sekunde an. Traumazentren sorgen für Sicherheit. Chefarzt Prof. Dr. med. Sven Lendemans informiert.

Kompetente Hilfe für Schwerverletzte - Das Traumzentrum


Schnelles und zielgenaues Handeln ist ein entscheidender Faktor, um Patienten nach einem schweren Unfall erfolgreich helfen zu können. Aus diesem Grund wurde in Essen 2011 ein Netzwerk zur Behandlung von Unfallopfern gegründet: das „Traumanetzwerk Ruhrgebiet".

„Das Netzwerk will eine bedarfsgerechte und schnelle Versorgung schwer- und schwerstverletzter Patienten gewährleisten. Jedem Verunfallten wird garantiert, binnen 30 Minuten in einer auf schwere Traumata spezialisierten Klinik erstversorgt und behandelt zu werden“, erläutert Prof. Dr. med. Sven Lendemans, Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie und Klinik für spezielle Unfallchirurgie am Alfried Krupp Krankenhaus in Essen und Gründungskoordinator. Dafür arbeiten über 40 Traumazentren in NRW zusammen

Es ist mit das größte Netzwerk in Deutschland: drei überregionale, sechs regionale und mehr als 30 lokale Traumazentren arbeiten hier eng zusammen – von Geldern am Niederrhein, über das Ruhrgebiet und Bergische Land bis hin nach Lippstadt. 

Durch diese gelebte Netzwerkstruktur können Großschadensereignisse aber auch Patientenaufnahmen und Weiterverlegungen bei Kapazitätsmangel in Zukunft noch besser koordiniert werden. Neben den Unfallkliniken sind selbstverständlich  auch die Rettungsdienste aus dem gesamten Ruhrgebiet beteiligt.

„Gerade Unfallpatienten sind auf eine qualitativ hochwertige und reibungslos funktionierende Versorgung angewiesen. Ein Blick in das Unfallregister zeigt, dass bei bereits bestehenden Unfallnetzwerken die Sterblichkeit der betroffenen Patienten gesenkt werden konnte“, so Sven Lendemans.

Die in einem TraumaNetzwerk kooperierenden Kliniken müssen sich durch eine ausgewiesene Fachexpertise und eine 24-Stunden Verfügbarkeit in der Versorgung Schwerverletzter auszeichnen. Die Kliniken müssen zum Beispiel eine unfallchirurgische Fachabteilung haben und auch über ein eigenes Schockraumteam verfügen. Auch bestimmte Ausstattungsmerkmale, zum Beispiel ein Hubschrauberlandeplatz, ein eigener Schockraum, Computertomographieanlagen, Not-OP-Räume, Intensivstation sowie eine Blutbank müssen vorgewiesen werden.

Seit  Mitte Juli 2015 ist das Alfried Krupp Krankenhaus in Rüttenscheid „Regionales Traumazentrum“. Das Krankenhaus in Essen-Steele wurde 2014 zum „Lokalen Traumazentrum“ zertifiziert.

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