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Ausbildung Operationstechnischer Assistentinnen und Assistenten

Als Operationstechnischer Assistent oder Assistentin (OTA) sind Sie Partner des Arztes im OP. Sie stellen medizinische Geräte, Instrumentarium und Medizinprodukte bereit und sorgen für einen schnellen und reibungslosen Ablauf des Eingriffs. Sie betreuen die Patienten vor, während und nach der Operation und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Patientensicherheit.

Neugierig geworden? Dann bewerben Sie sich für eine Ausbildung an der Schule für Operationstechnische Assistenten (OTA-Schule). Die Schule wird von einem Verbund verschiedener Krankenhäusern der Region gemeinsam getragen. Die Planung, Verwaltung und Organisation der Ausbildung übernimmt das Alfried Krupp Krankenhaus. Die Schule ist anerkannt nach den Empfehlungen der DKG.

Beginn der Ausbildung und Bewerbung

Die neuen Kurse starten jährlich im August. Bitte reichen Sie Ihre Bewerbungen spätestens bis Dezember des Vorjahres ein. 

Sie könne diese gerne auch per E-Mail an folgende Adresse senden:
baerbel.hempel@krupp-krankenhaus.de

 

Bärbel Hempel 
Leitung OTA-Schule 
Telefon 0201 434-2018
baerbel.hempel@krupp-krankenhaus.de

Zugangsvoraussetzungen

  • Vollendung des 18. Lebensjahres
  • Gesundheitliche Eignung
  • Realschulabschluss oder gleichwertige Schulbildung oder andere abgeschlossene zehnjährige Schulbildung
  • Hauptschulabschluss oder gleichwertige Schulbildung, sofern die Bewerberin/der Bewerber eine Berufsausbildung mit einer vorgesehenen Ausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren erfolgreich abgeschlossen hat
  • Die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung Krankenpflegehelferin/Krankenpflegehelfer
  • Für Krankenpflegepersonal kann die Ausbildung auf Antrag um zwölf Monate verkürzt werden, wenn mindestens eine Tätigkeit von sechs Monaten im Operationsdienst nachgewiesen ist.
  • Für Arzthelferinnen/Arzthelfer kann die Ausbildung um sechs Monate verkürzt werden, wenn eine zwölfmonatige Tätigkeit im Operationsdienst nachgewiesen werden kann und darüber hinaus eine Aufnahmeprüfung an einer OTA-Schule bestanden wird.

Form und Dauer der OTA-Ausbildung

  • Die Ausbildung dauert drei Kalenderjahre
  • Mindestens 1.600 Stunden theoretischer und praktischer Unterricht
  • Mindestens 3.000 Stunden praktische Ausbildung unter fachkundiger Anleitung an obligatorischen und fakultativen Einsatzplätzen
  • Für die Auszubildenden entstehen keine Ausbildungskosten

Theoretischer Unterricht

Lernbereich I: Kernaufgaben der OTA

  • Hygienische Arbeitsweisen kennen und einüben
  • Medizinisch-technische Geräte vorbereiten, bedienen und nachbereiten
  • Patienten fachkundig begleiten und betreuen
  • Springertätigkeit geplant und strukturiert ausführen
  • Maßnahmen in Krisen und Katastrophensituationen einleiten

Lernbereich II: Spezielle Aufgaben der OTA

  • Instrumentiertätigkeit in den verschiedenen operativen Fachgebieten geplant und strukturiert ausführen
  • Bei Diagnostik und Therapie in der Ambulanz/Notfallaufnahme assistieren
  • Bei Diagnostik und Therapie im Tätigkeitsfeld Endoskopie assistieren
  • Medizinprodukte im Tätigkeitsfeld der zentralen Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA) aufbereiten
  • Im Tätigkeitsfeld Anästhesie mitwirken

Lernbereich III: Ausbildungs- und Berufssituationen von OTA

  • Kommunizieren, beraten und anleiten
  • Berufliches Selbstverständnis entwickeln und lernen, berufliche Anforderungen zu reflektieren und bewältigen
  • In Gruppen und Teams zusammenarbeiten
  • Das eigene Lernen planen, durchführen und evaluieren

Lernbereich IV: Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen

  • Berufliches Handeln an rechtlichen Rahmenbedingungen ausrichten
  • Berufliches Handeln an Qualitätskriterien ausrichten
  • Berufliches Handeln an wirtschaftlichen und ökologischen Prinzipien ausrichten
  • Berufliches Handeln im gesellschaftlichen Kontext gestalten  

Praktische Ausbildung

Pflichteinsatzgebiete

  • Innerhalb der Operationsabteilungen:Allgemein- und Abdominalchirurgie
  • Traumatologie (Unfallchirurgie) oder Orthopädie
  • Gynäkologie oder Urologie

Außerhalb der Operationsabteilungen

  • Station eines chirurgischen Fachgebietes (Pflegepraktikum)
  • Zentralsterilisation
  • Ambulanz/Notfallaufnahme
  • Endoskopie

Zusätzliche Einsatzmöglichkeiten in operativen Fachgebieten

  • Gefäßchirurgie
  • Neurochirurgie
  • Urologie und/oder Gynäkologie
  • Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie
  • Plastische und Wiederherstellungschirurgie
  • Herz-Thorax-Chirurgie
  • Hals-Nasen-Ohren-Chirurgie
  • Augenchirurgie
  • Kinderchirurgie
  • und andere

Abschlussprüfung

  • Schriftliche Prüfung
  • Mündliche Prüfung
  • Praktische Prüfung

Weitere Informationen

Weitere Informationen zur Ausbildung zum Operationstechnischen Assistenten (OTA) finden Sie auch auf den Seiten des Deutschen OTA-Schulträger-Verbandes (DOSV) e.V.