Der Medizintipp: Atemtraining

Nach längerer künstlicher Beatmung müssen sich Patienten an das selbstständige Atmen erst wieder gewöhnen. Es gilt, die Muskulatur gezielt zu trainieren und dem eigenen Körper wieder mehr zuzutrauen. Atmungstherapeutin Denise Schwochau steht ihren Patienten bei diesem Prozess zur Seite.

Stück für Stück wird die Atmungsunterstützung reduziert, um die Spontanatmung des Patienten zu fördern und zu trainieren. Dabei beginnen die Übungen mit sehr kurzen Intervallen nach denen die Lunge erst einmal wieder maschinell entlastet werden kann. Mit der Zeit werden die Phasen der selbstständigen Atmung dann immer länger. Das nennt man diskontinuierliches Weaning.

„Atemmuskulatur ist ein Muskel der trainiert werden muss und das machen wir peu a peu jeden Tag“, sagt Denise Schwochau. „Kleine Schritte am Anfang, die dann jeden Tag immer größer werden.“

Ziel der Ärzte und Atmungstherapeuten im Weaningszentrum ist es, die Selbstständigkeit der Patienten nach längerer Abhängigkeit von künstlicher Beatmung wieder herzustellen – ganz ohne Atmungsunterstützung oder ggf. auch in Heimbeatmung. Der Weg dahin ist individuell und kann wenige Tage bis mehrere Wochen dauern.

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Intensiv- und Beatmungsmedizin (Weaning) am Alfried Krupp Krankenhaus

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