Der Medizintipp: Nasenkorrekturen

Die Nase bildet optisch das Zentrum des menschlichen Gesichts. Als Atem- und Sinnesorgan erfüllt sie außerdem lebenswichtige Funktionen. Eine chirurgische Korrektur der Nase dient deshalb nicht immer ausschließlich der Ästhetik, wie Dr. med. Winfried Hohenhorst, Chefarzt der Klinik für HNO-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie erklärt.

„Oft gibt es da Überschneidungen, dass also die Funktion einer Nase beeinträchtigt ist und gleichzeitig auch die äußere Form den ästhetischen Wünschen nicht entspricht.“ Ein klassisches Beispiel ist hier eine Fehlstellung der Nase, die nicht nur die Nasenatmung behindert, sondern auch optisch bemerkbar ist.

In Folge von Tumoren im Bereich der Nase oder nach anderen Eingriffen im Bereich der Nase kann eine anschließende ästhetische Korrektur ebenfalls sinnvoll sein – schließlich ist die Nase für den Patienten ein zentrales Detail seines Selbstbildes. Die Kosten werden in diesen Fällen von der Krankenkasse übernommen.

Anders kann es sich bei rein kosmetischen Operationen verhalten. Hier müssen Patienten die Kosten in der Regel selbst übernehmen. Trotzdem werden ästhetische Nasenkorrekturen immer wieder nachgefragt. Der Wunsch nach einer Optimierung des Selbstbildes ist heute nichts Außergewöhnliches mehr.

Im Patientengespräch informiert sich der Facharzt genau über die Vorstellungen des Patienten – und stellt auch fest, ob dieser rational handelt: „Wenn psychische Probleme auf kleine Veränderungen im Bereich der Nase oder überhaupt des Gesichtes projiziert werden, dann wird der Patient nie glücklich, auch wenn man ihn operiert“, weiß Dr. med. Winfried Hohenhorst. Er rät in diesen Fällen von einer Operation ab.

Grundsätzlich sollten plastische Eingriffe an der Nase nur von speziell dafür ausgebildeten Fachärzten für HNO-Heilkunde oder Plastische und Ästhetische Chirurgie vorgenommen werden. Diese klären ihre Patienten immer ausführlich über mögliche Risiken und Ergebnisse des Eingriffs auf.

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