Dialyse und weitere extrakorporale Therapieverfahren

Die Abteilung für Nephrologie bietet alle Formen extrakorporaler Nierenersatzverfahren an, wozu intermittierende und kontinuierliche Hämodialyse-, Hämodialfiltrations- und Hämofiltrationsverfahren gehören, aber auch manuelle oder automatisierte Peritonealdialyseverfahren. Hinzu kommen spezifische Extrakorporalverfahren wie Plasma- und Immunadsorptionsbehandlungen, Lipid- und Rheopheresetherapien oder Cytokinadsorptionen.

Alle Extrakorporalverfahren können mit verschiedenen Anitkoagulationsmethoden, wie zum Beispiel dem Einsatz von Heparin, Agrastat oder Citrat betrieben werden. 

Planung und Anlage von Zugängen zur Hämodialyse (Shunt und permanente Vorhofkatheter) erfolgen in gemeinsamer Kooperation unserer nephrologschen Abteilung mit der Klinik für Gefäßchirurgie und Angiologie im zertifizierten Interdisziplinären Zentrum für Dialysezugänge (Shunt-Referenzzentrum). Peritonealdialysezugänge werden gemeinsam mit der Klinik für Allgemein – und Viszeralchirurgie implantiert.

Ambulantes Dialysezentrum

Angegliedert an die Abteilung für Nephrologie ist ein ambulantes Dialysezentrum des bundesweit tätigen Kuratoriums für Dialyse und Nierentransplantation. Das Zentrum betreut zur Zeit über 100 Hämo- und Peritonealdialysepatienten.