Neurochirurgie ist Mikrochirurgie

Bei Operationen an Gehirn, Rückenmark, Wirbelsäule und peripheren Nerven reicht die makroskopische Betrachtung mit dem freien Auge nicht aus, um die feinen Gefäß-Nerven-Strukturen voneinander zu unterscheiden und gesundes von krankem Gewebe zu differenzieren. Licht und optische Vergrößerung ins OP-Gebiet der Neurochirurgie bringen Hochleistungs-Mikroskope. Das neuste High-Tech-Operationsmikroskop im Alfried Krupp Krankenhaus ist das OPMI PENTERO 900 von ZEISS.

Das Operationsmikroskop liefert gestochen scharfe Bilder des Operationsgebiets, ermöglicht die Dokumentation in Full-HD und verfügt über spezielle Fluoreszenzfilter. Mit diesen können während der Operation spezifische Tumorarten vom gesunden Hirngewebe abgegrenzt werden. Zudem ermöglichen sie bei Eingriffen an Gefäßen, deren Durchgängigkeit intraoperativ nachzuweisen.

„Wir setzen die innovative Technologie der Operationsmikroskope genauso wie das Neuromonitoring zum Schutz von lebenswichtigen Strukturen ein. Das Mikroskop visualisiert komplexe Strukturen und ermöglicht es uns, noch präziser zu operieren“, erklärt Prof. Dr. med. Dr. (Univ. Verona) Florian Ebner, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie  

Die Klinik für Neurochirurgie in Essen-Rüttenscheid verfügt über das Zertifikat für Vaskuläre Neurochirurgie (DGNC) und das Master-Zertifikat der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG). Sie wendet als eines von wenigen Zentren den extra-intrakraniellen Bypass sowie zahlreiche weitere minimal invasive Therapien an.

 

 

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