Erkrankungen der Harnblase

Harnblase

Harninkontinenz

Harninkontinenz kann sowohl Männer als auch Frauen betreffen. Verliert man ungewollt Urin, kann das verschiedene Ursachen haben.

In unserem Kontinenz- und Beckenboden-Zentrum Essen-Ruhr bieten wir unterschiedliche Diagnostikverfahren an. Dazu gehören unter anderem digitale Röntgenuntersuchungen, Blasendruckmessungen und neurourologische Untersuchungen.

Therapie bei Harninkontinenz

Zu den Therapieansätzen gehören medikamentöse Behandlungen, Operationen (zum Beispiel Blasenhebungsoperation, Bandanlage, Einsetzen eines künstlichen Schließmuskels bei Männern), sakrale Nervenstimulationen mit Hilfe einer Blasenschrittmacherimplantation, aber auch verhaltenstherapeutische Maßnahmen.

Bösartige Erkrankungen der Harnblase

Die Harnblasenschleimhaut besteht aus vielen verschiedenen Schichten. Ist die Harnblase bösartig erkrankt, so ist die Therapieform davon abhängig, ob der Tumor nur oberflächlich wächst oder ob er schon in tiefere Schichten der Muskelschicht vorgedrungen ist.

Therapie bei bösartigen Erkrankungen der Harnblase

Die Therapie beim oberflächlichen Blasenkrebs beinhaltet die Entfernung des Tumors mit einem Endoskop durch die Harnröhre. Diese erfolgt in unserer Klinik meist mittels fotodynamischer Diagnostik (PDD). Dabei werden mit einer hochempfindlichen Fluoreszenzmethode Veränderungen in der Blase festgestellt.
Handelt es sich um einen Tumor, der in die tieferen Muskelschichten der Harnblase eingedrungen ist, so ist es notwendig, die Harnblase komplett zu entfernen (Zystektomie). Je nach Tumorgröße, Alter, Begleiterkrankungen und Patientenwunsch sind dann verschiedene Methoden der Harnableitung möglich. Zum Beispiel eine künstliche Neoblase aus Dünndarmgewebe oder ein Reservoir-Ileum Conduit. Die geeignete Form der Operation wird gemeinsam festgelegt.

Weitere Informationen zur Diagnose und Therapie von Blasenkrebs finden Sie unter dem Punkt Urologische Onkologie sowie Roboterassistierte Chirurgie (da Vinci).