Erkrankungen der Nieren und Nebennieren

Niere

Nierensteine

Bei dieser Erkrankung bilden sich Steine in der Niere. Ursachen sind oft zu wenig Bewegung und Flüssigkeitsmangel. Manchmal können auch Fehlbildungen im Urogenitaltrakt für die Entstehung von Nierensteinen verantwortlich sein.

Therapie bei Nierensteinen

Es gibt verschiedene Therapiemöglichkeiten, je nach Größe und Anzahl der Nierensteine. In den meisten Fällen können die Steine mit Hilfe eines Endoskops durch die Harnröhre und den Harnleiter entfernt werden. Diese Operationen werden als endourologische Eingriffe bezeichnet. Eine Operation, die ohne großen Schnitt und sehr schonend durchgeführt werden kann.
Bei großen Steinen ist gegebenenfalls eine Zertrümmerung erforderlich. Steine können bei der oben genannten Operation sowohl mit einem Laser (Lithotripsie) als auch mit einer Stoßwellentherapie von außen (Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie) zertrümmert werden.

Bei sehr großen Nierensteinen kann es sein, dass diese durch eine Punktion der Niere von außen (Mini-PNL) entfernt werden.
Die verschiedenen Therapieoptionen werden mit Ihnen ausführlich besprochen und individuell entschieden.

Bösartige Erkrankungen der Niere und der Nebenniere

Tumoren der Niere und der Nebenniere müssen, gegebenenfalls auch mit den angrenzenden Lymphknoten, komplett operativ entfernt werden.

Therapie bei bösartigen Erkrankungen der Niere und der Nebenniere

Je nach Größe wird entweder ein Teil der Niere beziehungsweise des Tumors entfernt oder die komplette Niere entnommen. Unsere Klinik ist dabei auf die minimal invasive Schlüssellochtechnik spezialisiert. Heute sind nur noch bei wenigen ausgewählten Krankheitsbildern der Niere offene Schnittoperationen erforderlich. Als Zentrum für nierenerhaltende Tumorchirurgie arbeiten wir eng mit den Kollegen der Nephrologie zusammen um Ihnen eine komplexe Behandlung zu gewährleisten.

Missbildungen der Niere beziehungsweise des Harnleiters

Liegt eine angeborene oder erworbene Verengung des Harnleiters oder des Nierenbeckens vor, kann diese meist minimal invasiv operiert werden.