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Knochenerkrankungen

Die Klinik für Nephrologie, Altersmedizin und Innere Medizin bietet bei Knochenerkrankungen eine Differentialdiagnostik mittels radiologischer und biochemischer Verfahren, Knochenbiopsie und Knochendichtemessung mit Dual-Röntgen-Absorptiometrie (DEXA).

Bei chronischen Stoffwechselerkrankungen der Knochen (zum Beispiel Osteoporose, Hyperparathyreoidismus) leiten die Ärzte der Klinik die auf den Patienten zugeschnittene Behandlung ein.

Osteoporose

Unser Knochen unterliegt einem permanenten Umbau. Dabei befindet sich der Knochenabbau im Gleichgewicht mit dem Knochenaufbau. Wird über einen längeren Zeitraum unbemerkt mehr Knochensubstanz abgebaut als aufgebaut, entsteht das Krankheitsbild Osteoporose. Die Knochen verlieren zunehmend an Festigkeit und können der normalen Belastung nicht mehr standhalten. Knochenbrüche, insbesondere an der Wirbelsäule und am Oberschenkelhals, sind die Folge. 

Osteoporose kann sich in Form chronischer Rückenschmerzen, eines Rundrückens, abnehmender Körpergröße, Verlust der Taille oder in Form von Knochenbrüchen, zum Teil ohne äußere Einwirkung, zeigen. 

Jede dritte Frau und jeder fünfte Mann über 50 Jahre erkrankt an Osteoporose

Nach Expertenschätzungen sind in Deutschland gegenwärtig vier bis sechs Millionen Menschen an Osteoporose erkrankt. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird sich die Zahl der Betroffenen in den nächsten 20 Jahren nochmals verdoppeln. 

Osteoporose ist eine Erkrankung, die vielfältige Ursachen haben kann: So können beispielsweise ungesunde Lebensgewohnheiten, erbliche Komponenten und hormonelle Störungen zu Osteoporose führen. Eine deutliche Gefährdung ist gegeben, wenn für Betroffende vier oder mehr Punkte zutreffen: 

  • Sie hatten bereits einen oder mehrere Knochenbrüche aus geringfügigem Anlass
  • Sie sind mehr als vier Zentimeter kleiner geworden
  • Sie sind länger als sechs Monate mit Kortison in hoher Dosierung behandelt worden
  • Sie hatten eine Organtransplantation
  • Sie leiden an einer Überfunktion der Nebenschilddrüse
  • Sie haben Verwandte ersten Grades mit Osteoporose
  • Sie haben sich über Jahre hinweg mangelhaft oder sehr einseitig ernährt
  • Sie waren körperlich wenig aktiv
  • Sie waren über Monate bettlägerig oder sind wegen einer schweren Erkrankung in ihrer Belastbarkeit eingeschränkt
  • Sie hatten weniger als 30 Jahre Regelblutungen oder es wurden beide Eierstöcke entfernt

 

Früherkennung von Osteoporose

Die Früherkennung der Osteoporose ist nur durch eine Knochendichtemessung möglich. Die Klinik für Nephrologie, Altersmedizin und Innere Medizin bietet das komplette Spektrum von Diagnostik, Prävention und Therapie der Osteoporose an. Dazu steht ein interdisziplinäres Team aus Internisten, Chirurgen, Orthopäden, Gynäkologen, Schmerztherapeuten und Radiologen zur Verfügung. 

Der erste Schritt ist die Durchführung des Osteoporose-Check. Damit kann das individuelle Osteoporose-Risiko abgeschätzt und das Ausmaß einer eventuell bereits vorhandenen Osteoporose erfasst werden. Der Osteoporose-Check beinhaltet eine genaue Befragung, eine gründliche körperliche Untersuchung, eine Laboranalyse und die Knochendichtemessung. 

Die Knochendichtemessung erfolgt nach der DEXA-Methode. Um ein möglichst exaktes Bild über das Ausmaß der Osteoporose zu erhalten, wird die Knochendichte an mindestens zwei verschiedenen Knochen gemessen. Diese Messung ist vollkommen schmerzlos, beinhaltet kein Risiko und auch keine nennenswerte Strahlenbelastung. Von den Ergebnissen der Untersuchungen erhalten die Patienten einen Befundbericht, in dem ihr individuelles Osteoporose-Risiko aufgeführt ist und in dem Therapieempfehlungen enthalten sind. 

Sollte sich herausstellen, daß bereits eine Osteoporose vorliegt, müssten weitere Untersuchungen durchgeführt werden, die nicht im Osteoporose-Check enthalten sind. Diese sind aber notwendig, um die Ursache der Osteoporose zu klären und um die erforderliche Therapie durchzuführen. 

In der Regel erfolgen alle Untersuchungen ambulant in unserer Osteoporose-Sprechstunde. Nur in seltenen Einzelfällen ist eine stationäre Therapie erforderlich.

Für weitere Auskünfte, insbesondere über Osteoporose-Prävention, Osteoporose-Therapie, Osteoporose-Gymnastik und Osteoporose-Selbsthilfegruppen stehen wir Ihnen gerne in unserer Sprechstunde zur Verfügung. Im Alfried Krupp Krankenhaus können Sie auch einen Schulungskurs absolvieren.

Informationen zu Osteoporose (PDF)

Kontakt

Klinik für Nephrologie, Altersmedizin und Innere Medizin

Alfried Krupp Krankenhaus
Rüttenscheid
Alfried-Krupp-Straße 21
45131 Essen

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Telefon 0201 434-2745

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