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Zertifizierte Qualitätssicherung

Bereits zum vierten Mal wurden beide Häuser des Alfried Krupp Krankenhaus mit dem  MRE-Siegels ausgezeichnet.

Das Alfried Krupp Krankenhaus hat das Zertifikat der Modellregion Hygiene und das Qualitätssiegel MRSA erhalten.

Zertifikat Modellregion Hygiene

Das Aufkommen multiresistenter Erreger wird immer häufiger; jährlich infizieren sich knapp 500.000 Patienten mit Keimen, die in manchen Fällen sogar tödlich sein können. Für Krankenhäuser gelten daher strenge Auflagen, die mit neuen gesetzlichen Vorgaben einhergehen. Unter anderem sind regelmäßige Fortbildungen an Ärztekammern zur Pflicht geworden. Aber damit nicht genug: Krankenhäuser und ihre Mitarbeiter sind mehr denn je gefordert, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und gemeinsam daran zu arbeiten, die Hygienevoraussetzungen zu verbessern. 

Dies geschieht im Ruhrgebiet seit einiger Zeit interdisziplinär. Im Rahmen des Projektes „Modellregion Hygiene Ruhrgebiet“ bündeln Mikrobiologen, Krankenhaushygieniker sowie weitere Mitarbeiter aus dem Gesundheitswesen ihre Kompetenzen, tauschen Erfahrungen aus und lernen aus den Best-Practice-Lösungen. 

Dem Alfried Krupp Krankenhaus wurde eine erfolgreiche Teilnahme an dem Konzept zur Verbesserung der Krankenhaushygiene bescheinigt. Die Arbeitsgruppe des Alfried Krupp Krankenhaus hat sich vor allem mit der Hygiene in den Bereichen Zentrale Notaufnahme, Intensivstation, Zentral-OP und Isolierzimmern beschäftigt.

Projektvorstellung: "Modellregion Hygiene Ruhrgebiet"
Die Akteure in der Krankenhaushygiene stehen vor einer differenzierten Problematik. Zum einen werden die Herausforderungen etwa durch multiresistente Keime immer anspruchsvoller, zum anderen sind die Hygieneverantwortlichen in den Einrichtungen oft als Einzelkämpfer unterwegs. Auch mit einer entsprechenden Weiterbildung ausgestattet, fehlt vielen ein erfahrener Ansprechpartner, von dem sie aus der Praxis lernen können. So stellt sich für viele dieselbe Frage zur selben Zeit und jeder muss seine eigene Lösungsstrategie entwickeln. 
Diesem Nebeneinander möchte die Modellregion Hygiene Ruhrgebiet mit einem einfachen wie wirkungsvollen Mittel begegnen: Erfahrungsaustausch. 
In kleinen Gruppen von drei bis vier Einrichtungen finden sich die Mitglieder zu regelmäßigen Gesprächstreffen und Hospitationen zusammen. Mindestens einmal im Jahr muss jede Einrichtung eine Begehung ermöglichen, deren Ergebnis dokumentiert wird. 
Hierbei geht es nicht um das Suchen und Finden von Mängeln, sondern um einen Blick auf Verbesserungsmöglichkeiten durch einrichtungsexterne Fachleute. Diese Vorgehensweise verdeutlicht das Grundanliegen der Modellregion, die Krankenhaushygiene möglichst kostenneutral zu verbessern. 
Koordiniert wird das Vorhaben durch die Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Essen, die Abteilung für Hygiene, Sozial- und Umweltmedizin der Ruhr-Universität Bochum, den Medizinischen Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e.V. sowie der Barmer GEK. 
Weitere Informationen unter: www.uk-essen.de/krankenhaushygiene

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Verleihung des MRE-Hygiene-Siegels

Nach 2013, 2016, 2018 ist in Essen 2021 bereits zum vierten Mal das MRE-Hygiene-Siegel für Qualität und Transparenz vergeben worden. Ausgezeichnet wurden auch beide Häuser des Alfried Krupp Krankenhaus.

Das Siegel wird seit 2013 vom Gesundheitsamt der Stadt Essen und dem Netzwerk Essener Standard - Schutz vor Infektionen mit multiresistenten Erregern (MRE) verliehen. Zum vierten Mal in Folge hat das Alfried Krupp Krankenhaus die Standards zur Bekämpfung und Prävention von Multi-Resistenten Erregern erfüllt und freut sich über die erneute Zertifizierung freuen. Verleihen wurde das Siegel an die beiden Häuser des Alfried Krupp Krankenhaus.  

"Die Essener Gesundheitskonferenz hat schon im Jahr 2007 beschlossen, im Kampf gegen multiresistente Keime sektorenübergreifend und interdisziplinär einen Standard zu entwickeln und umzusetzen. Dies führte zur Gründung des Essener Netzwerkes MRE. Darin arbeiten verschiedene Dienstleister der Gesundheitswirtschaft eng zusammen, um dem zunehmenden Problem mit multiresistenten Erregern entgegenzutreten. Diesen Kampf müssen wir auch zukünftig auf hohem Niveau weiterführen. Dabei ist das Siegel, das die Arbeit des Netzwerkes und die hohe Qualität der Siegelträger transparent macht, eine große, sichtbare Unterstützung, um Vertrauen bei den Patientinnen und Patienten zu schaffen", hob der Oberbürgermeister Thomas Kufen den Mehrwert der Auszeichnung für die zertifizierten Häuser hervor. Das vergebene Siegel behält Gültigkeit bis zum 2023.

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